Referenzarchiv 2019

//
19
Dezember 2019
Bremen | Matthäi Bremen

ARGE Daimler Halle 80, Tiefbau

Massen:

35.800  m² RC-Baustraße herstellen und rückbauen
32.200  m³ Bodenaushub
35.100  m³ Bodenauffüllung
14.000  m³ RC-Tragschichten herstellen
62.600  m² Erdplanum herstellen
7.520  m³ Rohrgräben ausheben und wieder verfüllen
1.120  m² Verbau herstellen
975  m KG-2000 Rohrverlegung DN 100
177  t KG-2000 Rohrverlegung DN 125
856  m KG-2000 Rohrverlegung DN 150
234  m KG-2000 Rohrverlegung DN 200
106  m KG-2000 Rohrverlegung DN 250
196  m KG-2000 Rohrverlegung DN 300
40  Stk. B.-Schächte DN 1000, Tiefe bis 2,50 m setzen
62  m Betonrohrverlegung DN 600
5.540  m PE-Kabelschutzrohrverlegung DN 150
1.600  m³ Frostschutzschicht einbauen
930  m³ RC-Tragschicht einbauen
4.260  m² Asphalttragschicht einbauen
3.250  m² Asphaltbinderschicht einbauen
4.260  m² Asphaltdeckschicht einbauen
312  m 2-reihige Betonpflasterrinne einbauen
924  m² Lastverteilendes Kunststoffgitter mit Steinfüllung herstellen
935  m Setzen von Betonhochbord
1.500  m Setzen von Betontiefbord
717  m Traufstreifen mit Kies und Rasenbord, B = 50 cm
1  Stk. Einbau Fettabscheideranlage
7  Stk. Betonkabelschächte 2,40 m x 2,40 m x 2,50 m setzen
1  Stk. Sickerschacht DN 2000, Tiefe 3,20 m, setzen

 

Bausumme:
4.610.000,00 EUR
Bauzeit:
Februar 2018 - Juli 2019
Auftraggeber:
ARGE Neubau Daimler Halle 80

//
06
Dezember 2019
Berlin | Matthäi Berlin

Grundinstandsetzung Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park Los 1

Der Treptower Park mit dem Sowjetischen Ehrenmal ist vielen jüngeren Berlinern und Besuchern nur als Ort zum Joggen und Entspannen bekannt. Dabei handelt es sich um einen berühmten Ehrenfriedhof mit über 7.000 Einzelgräbern und einem Denkmal. Dieses Ehrenmal ist die größte Denkmalanlage Berlins und eines von nur drei sowjetischen Ehrenmalen dieser Art. Am 1. August 1994 war es Schauplatz der Militärparade zur Verabschiedung der russischen Streitkräfte.

Der Treptower Park wurde schon in den Jahren 1876-88 gestaltet, nach den Plänen Gustav Meyers als Volkspark mit einem Hippodrom im Zentrum. Danach hat er eine wechselvolle Geschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden gefallene Soldaten der Roten Armee hierher umgebettet. Für sie errichtete der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund im April 1946 einen Gedenkstein. Im Herbst 1946 lobte der Militärrat der sowjetischen Militäradministration in Deutschland einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Gedenkstätte aus. In diesem forderte sie ausdrücklich, dass nicht der Gedanke des Sieges, sondern so genannte „Befreiung vom Nationalsozialismus“ im Vordergrund stehen sollte, welche Tausenden Opfer hinter dem späteren Eisernen Vorhang gekostet hat. Verwirklicht wurde trotzdem ein Ehrenmal im stalinistischen Stil, welches an der Stelle des Hippodroms errichtet werden sollte. Es stammte von einem „Schöpferkollektiv“ unter Leitung des Architekten Jakow Belopolski, des Bildhauers Jewgeni Wutschetitsch, des Malers Alexander Gorpenko und der Ingenieurin Sarra Walerius. Im darauffolgenden Jahr begann die Umsetzung; hieran waren unter der Leitung einer Spezialeinheit von Ingenieur-Offizieren deutsche Firmen und 1.200 Arbeiter beteiligt. Die Bronzearbeiten wurden von Martin & Pilzing, Seiler & Siebert, Hermann Noack und dem Lauchhammerwerk ausgeführt. Der Späth´sche Gartenbaubetriebs führte die Bepflanzung durch. Die monumentale Plastik des stehenden Soldaten wurde dagegen von „Monumentalskulptura“ in Leningrad gegossen. Am 8. Mai 1949 wurde der neun Hektar große Ehrenfriedhof eingeweiht. Seit dem Jahr 1949 muss die Stadt Berlin die Anlage unterhalten.

Der Park und das Ehrenmal werden immer noch häufig besucht, so dass eine Sanierung anstand. Diese ist eine Herausforderung für die Firma Matthäi Berlin, denn das sowjetische Ehrenmal unterliegt als Gedenkstätte und Sowjetische Kriegsgräberstätte dem "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Gräbergesetz)". Darum dürfen Arbeiten, insbesondere Aufgrabungen (einschließlich Befahrung oder Lagerung) nur in den jeweils zur Bearbeitung ausgewiesenen Flächen und nach Freigabe der örtlichen Bauüberwachung des AG erfolgen, und Beeinträchtigungen durch Baulärm müssen auf ein vertretbares Maß reduziert werden.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Herstellung einer Wassergebundenen Wegedecke
• Lieferung von Granitplatten und Einbau in gebundener Bauweise
• Instandsetzung der Granitplatten- und Mosaikpflasterflächen insbesondere der einmaligen Ornamentpflaster sowie Polygonalplatten
• Herstellung von behindertengerechten Rampen einschließlich Weksteinmauern aus Naturstein
• Herrichtung
• Verfugung der Beläge, Einfassungen, Mauern
• Sanierung der kontaminierten Verfugung


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Garten- und Landschaftsbau, insbesondere Pflanzarbeiten, Rasenansaat

Massen:

    Zu bewegende Massen:
    Rückbau und Entsorgung von ca.
2.000  m³ Boden
5.000  m² wassergebundene Wegedecke
1.100  m³ Tragschicht
1.000  m² Granit- und Polygonalplatten
    Neubau und Instandsetzung von ca.:
24.500  m² wassergebundene Wegedecke in Teilabschnitten
900  m³ Tragschicht
2.000  m² Granit- und Polygonalplatten
200  m² Ornamentpflaster
 
Bausumme:
ca. 2.311.419,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Juni 2019 - voraussichtlich März 2021
Auftraggeber: 
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin
//
06
Dezember 2019
Berlin | Matthäi Berlin

Umbau der Karl-Marx-Allee von Otto-Braun-Straße bis Strausberger Platz

Sie war die Vorzeigestraße Ostberlins. Sie ist knapp zwei Kilometer lang und liegt zwischen dem Frankfurter Tor und dem Strausberger Platz. Bis 1961 hieß sie Stalinallee, heute heißt sie Karl-Marx-Allee.

Im Krieg wurde die Gegend zerstört. Zwischen 1952 und 1960 wurde die Straße auf 90 Meter verbreitert und eine sieben- bis neungeschossige Bebauung im stalinistisch-neoklassizistischen Stil der 1950er Jahre errichtet, nach Vorgaben der SED und entgegen den Entwürfen eines städtebaulichen Wettbewerbs: „die wohl monumentalste Straßenbebauung des 20. Jahrhunderts in Deutschland“. Heute stehen die Karl-Marx-Allee und die benachbarte Bebauung als Ensemble unter Denkmalschutz.

Seit dieser Erstbebauung wurde die Straße nicht saniert. Straßen und Gehwege sind beschädigt und machen die Erneuerung in einem etwa 800 m langen Bereich zwischen Otto-Braun-Straße und Strausberger Platz notwendig. Dabei sollen Straße und Bebauung in ihrer Charakteristik unverändert bleiben - diese Erneuerung ist sogar Teil der denkmalgerechten Aufwertung der Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Firma Matthäi Berlin wirkt bei der Sanierung der Karl-Marx-Allee und ihrer Umgebung maßgeblich mit: Für den Kfz-Verkehr entstehen zwei Fahrstreifen pro Richtung sowie Parkmöglichkeiten in der Mitte und an der Seite, außerdem zusätzliche Abbiegespuren in den Kreuzungsbereichen. Fahrradfahrer bekommen komfortable Radverkehrs­anlagen, die vor dem Kfz-Verkehr geschützt sind, sowie Fahrradbügel. Für Fußgänger werden neue Gehwege eingerichtet, die auch für mobilitäts­eingeschränkte Menschen geeignet sind. Außerdem werden landeseigene Grünflächen gestaltet und eine neue Beleuchtung installiert.

 

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Rück- und Wiedereinbau von Natursteinborden in Straßen- und Gehwegbereichen
• Rück- und Wiedereinbau von Naturstein- sowie Mosaikpflaster in Gehwegbereichen
• Fachgerechtes Aufnehmen und Säubern von historischen Gehwegplatten aus Beton einschließlich Wiedereinbau im Zuge der Baustrecke
• Rückbau von Betonborden, Gehwegbefestigungen wie Betongroßplatten, Ortbetonflächen, Betonsteinpflaster, Straßenausstattungen (Beschilderung, Poller, Fahrradanlehnbügel, Bänke) und nicht wiederverwendbaren Betongehwegplatten
• Einbau von Schottertragschichten in sämtlichen Gehwegbereichen und von Betontragschichten im Fahrbahnbereich
• Neubau von Gehwegbefestigungen aus Gehwegplatten in der Optik der historischen Vorlage, an den signalisierten Knotenpunkten mit taktilen Platten
• Neubau der Gehwegflächen um das Kino „International“ in Optik der vorhandenen Sonderplatten aus Beton
• Aufstellen von Fahrradanlehnbügeln und Pollern im Seitenbereich der Fahrbahnen und in der Berolinastraße
• Einbau neuer Leerrohre und Kabelschächte für die LSA an den Knotenpunkten Karl-Marx-Allee/Alexanderstraße, Karl-Marx-Allee/Schillingstraße/Berolinastraße und Strausberger Platz
• Abbruch alter und Herstellung der neuen Gründung für sämtliche Lichtmaste
• Wiederherstellung der Asphaltfläche mit lärmreduzierendem Asphalt


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Aufnehmen sämtlicher Asphaltbefestigungen durch Fräsen und Profilfräsen der verbleibenden Betonfahrbahn im 3D-Verfahren
  - Aufbrucharbeiten
  - Erdarbeiten
  - Verkehrssicherung

Massen:

    Zu bewegende Massen:
36.000  m² Aufnahme von Asphalt bis 15 cm
16.000  m² Profilfräsen von Beton bis zum 15 cm
16.000  m³ Aufnehmen von Gehwegplatten
2.200  m² Aufnehmen von Ortbetonplatten bis 40 cm
2.200  m² Aufnehmen von Mosaik
5.300  m Aufnehmen von Bordanlagen
    Rückbau und Entsorgung von ca.:
3.200  m³ alte Schottertragschichten
2.500  m³ Boden
    Neubau von ca,:
5.000  m² Einbau von Mosaik
7.100  m² alten Gehwegplatten
10.000  m² neue Gehwegplatten (entsprechend dem historischen Vorbild)
1.800  m² neuen Gehwegplatten am Kino International nach historischem Verlegemuster
7.800  m Einbau von Naturbordsteinen und Betonkantensteinen
26.700  m² Einbau von Schottertragschichten bis 40 cm
32.000  m² Erneuerung des gesamten Asphaltaufbaus zwischen 18 - 30 cm
1.300  m Verlegung von Kabellehrrohren
200  Stk. Aufstellung von Pollern
70  Stk. Aufstellen von Fahrradständern
150  m³ Herstellung von bewehrten Lichtmastfundamenten
5.500  m Absperrschranken
1.400  Stk. Leitbaken
10,4  km Gelbmarkierung
 
Bausumme:
4.400.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Juni 2018 - Juli 2020
Auftraggeber: 
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

 

//
06
Dezember 2019
Berlin | Matthäi Berlin

Der Scharounplatz wird neugestaltet

Alle Berliner und Touristen kennen den Scharounplatz in Berlin. Aktuell wird der öffentliche Raum des Kulturforums mit Philharmonie, Museen, Konzerthäusern, Bibliotheken und Instituten neugestaltet. Der Scharounplatz ist ein wichtiger Ort in Berlin, seine Umgestaltung war immer wieder Thema in den Medien, etwa beim Tagesspiegel.

Der Name geht auf den Architekten Hans Scharoun zurück. Er war ein bedeutender Vertreter der so genannten „Organischen Architektur“. Darunter fasst man Richtungen der Architektur seit der Wende zum 20. Jahrhundert zusammen, die eine architektonische Form nicht nur aus der Zweckbestimmung eines Baus, sondern aus ihrem Wesen zu entwickeln versucht. Die Form sollte wie ein Organ der Bewohner und Benutzer ihre Funktion erfüllen. Scharoun wollte nicht einfach bauen, er wollte gestalten. So schuf er die Berliner Philharmonie und den Kammermusiksaal, bei denen nicht die Konzertbesucher, sondern die Musik das Zentrum bilden sollen, sowie die Staatsbibliothek gegenüber. Seine Gebäude prägen den Platz.

In den vergangenen Jahren wurde für den Scharounplatz eine Freiraumkonzeption entwickelt, um den Aufenthalt noch angenehmer zu machen. Ihre Umsetzung soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Kultureinrichtungen sollen verstärkt als Ensemble wahrnehmbar und der freie Raum soll zu ihrer Wirkung passen. Besucher sollen die Gebäude besser sehen und sich einfacher orientieren können. Sie sollen Räume zum Verweilen ebenso wie Veranstaltungen unter freiem Himmel besuchen können.

Bei der Neugestaltung des Scharounplatzes wirkt die Firma Matthäi Berlin an einer sehr anspruchsvollen Baumaßnahme mit: Erstens gibt es viele Beteiligte. Zweitens ist das städtebauliche Umfeld äußerst komplex und man muss auf die Belange der Anrainer Rücksicht nehmen. Drittens waren die Planungen für den Neubau der Nationalgalerie 20 zu berücksichtigen. Viertens läuft der Betrieb der Kultureinrichtungen während der Bauarbeiten weiter, und auf dem Kulturforum zwischen Potsdamer Platz und Reichpietschufer konzentrieren sich wichtige Einrichtungen wie eben Philharmonie und Staatsbibliothek, aber auch das Ibero-Amerikanische Institut, das Kunstgewerbemuseum, das Kupferstichkabinett, die Kunstbibliothek, das staatliche Institut für Musikforschung mit dem Musikinstrumentenmuseum, die Neue Nationalgalerie und die Gemäldegalerie.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Abbruch der Oberflächen (Asphalt, Kleinstein, Platten) inklusive ungebundene Tragschichten
• Abbruch der unterbauten Asphaltflächen am Verbindungsweg
• Rückbau von Einbauten (Schilder, Poller, etc.)
• Umbau und Anpassung der allgemeinen Einbauten, wie z. B. Schachtdeckel
• Rückbau der vorhandenen Zufahrten zur Potsdamer Straße
• Neubau von zwei Zufahrten zum Scharounplatz inklusive Wiederherstellung des Geh- und Radweges
• Schaffung einer einladenden Platzfläche mit Granitpflasterbelag unter Berücksichtigung der Belange von Lieferverkehr, Veranstaltungsverkehr, Müllfahrzeugen, Aufstellflächen für Übertragungswagen
• Herstellen der nördlichen und südlichen Busumfahrung aus Natursteinpflaster
• Herstellen der westlichen Busumfahrung in Asphaltbauweise
• Neupflanzungen im Bereich der inneren Platzfläche
• Integration von Sitzmöglichkeiten - auf dem Platz als Sitzpoller aus Beton
• Lange Bank als Stadtmobiliar mit hoher Aufenthaltsqualität
• Schaffung von Fahrradabstellmöglichkeiten (Anlehnbügel am Verbindungsweg)
• Erneuerung der Beleuchtung und der Kabelschutzrohranlagen
• Entwässerung


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Elektro- und Kabelverlegearbeiten
• Einbau von zehn Lichtstelen für die Beleuchtung des Scharounplatzes

Massen:

Zu bewegende Massen:
8.600 t

Rückbau und Entsorgung:
ca. 5.100 t

Neubau:
Platzinnenfläche aus Granitpflaster in verschiedenen Formaten mit ca. 2.700 m², dazu gehörigen Straßen aus Granitpflaster mit ca. 950 m².

Die Baumaßnahmen werden gefördert aus Bundes- und Landesmitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und vom Land Berlin.

 

Bausumme:
ca. 2.000.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

10 Monate (bis zum 31.12.2019)
Auftraggeber: 
Grün Berlin Stiftung für das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

 

//
21
Oktober 2019
Berlin | Matthäi Berlin

Straßenbau und Entwässerung für eine neue Messehalle

Die Messe Berlin wurde 1822 gegründet und ist mit inzwischen 2,2 Millionen Besuchern pro Jahr eine der bestbesuchten Messen in Deutschland. Hier finden jedes Jahr mehr als 100 regionale, nationale und internationale Eigen- und Gastveranstaltungen statt. Gemessen an der Ausstellungsfläche ist sie die Nummer 7 in Deutschland und gemessen am Umsatz die Nummer 14 der Welt. Aber sie muss saniert werden.

Für die Sanierung wurde zunächst eine neue Messehalle, die Multifunktionshalle „hub27“, mit Platz für etwa 11.000 Personen errichtet. Hier sollen nicht nur Veranstaltungen stattfinden, sondern sie soll auch als eine Art Rangierbahnhof fungieren, wenn die älteren Hallen saniert werden.

Matthäi Berlin hat für diese neue Halle die vorbereitenden Abbruch- und Erdbauarbeiten sowie die Straßenbau- und Entwässerungsarbeiten in den Außenanlagen durchgeführt. Dazu gehören neben Fahrstraßen und Parkflächen auch Ingenieurbauwerke, Niederschlagsentwässerung, Schmutzwasserentsorgung, die Verlegung von Trinkwasserleitungen und ein Kabelschutzsystem.

Bei der Planung und Durchführung dieses Bauvorhabens mussten die Ingenieure und gewerblichen Mitarbeiter der Firma Matthäi Berlin besonders hohen Anforderungen gerecht werden: Während der gesamten Bauarbeiten musste der laufende Messebetrieb durchgängig aufrechterhalten werden, was eine ständige und sehr enge Abstimmung mit der Messe Berlin bedeutete.

 

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Abbrucharbeiten
• Erdarbeiten
• Entwässerungskanalarbeiten
• Landschaftsbauarbeiten
• Betonarbeiten
• Oberbauschichten aus Asphalt
• Pflasterdecken, Plattenbeläge und Einfassungen
• Umfassende Bauleistungen für Leitungsbau

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Planung
• Vermessung
• Markierungsarbeiten/Beschilderung
• Kanal- und Leitungsbau
• Garten- und Landschaftsbau
• Stahlbetonarbeiten
• Zaunbauarbeiten

Massen:

    Rückbau und Entsorgung von ca.:
10.000  m² Asphalt
20.000  m² Pflaster
 45.000  m³ Boden
    Neubau von ca.:
8.000  m² Asphalt
10.000  m² Pflaster-/Plattenbau
1.500  m Borde
700  m² Stahlbetonwand (etwa 10 m hoch, 70 m lang)
1.200  m² Grünfläche, 40 Bäume
300  m Entwässerungsrinnen
400  m SW-System
9.000  Stk. Leerrohrsystem
300  m Zaun- Doppelstabzaun
2  Stk. Stahlbetnbauwerke zur unterirdischen Versorgung des Messegeländes
 
Bausumme:
ca. 9.300.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Oktober 2017 - März 2019
Auftraggeber: 
Messe Berlin GmbH

 

//
21
Oktober 2019
Norderney | Matthäi Wasserbau

Kampfmittelsondierung DolWin6 2019

ca. 220.000  m² Magnetometermessung aus der Luft mittels Drohne, Sondiertiefe 3,50 m unter GOK, Detektionsmasse min. 25 kg
ca. 63.000  m² Gradiometermessung im Tiefwasser mittels Schiff, Sondertiefe 3,50 m unter GOK, Detektionsmasse min. 25 kg
1  psch. Identifikation und Bergung von Verdachtspunkten im Watt-, Flach- und Tiefwasserbereich

Bauzeit:
August 2019 - Oktober 2019
Bausumme:
> 500.000,00 EUR
Auftraggeber:
TenneT Offshore GmbH

//
21
Oktober 2019
Norderney | Matthäi Wasserbau

Kampfmittelsondierung BorWin5 2019

 

ca. 40.000  m² Magnetometermessung aus der Luft mittels Drohne, Sondertiefe 3,00 m unter GOK, Detektionsmasse min. 50 kg
1  psch. Identifikation und Bergung von Verdachtspunkten im Watt- und Flachwasserbereich

Bauzeit:
Juli 2019
Bausumme:
< 100.000,00 EUR
Auftraggeber:
TenneT Offshore GmbH

//
09
Oktober 2019
Schönerlinde | Matthäi Berlin

MWS KW Schönerlinde

Matthäi baut einen 40.000 Kubikmeter großen Mischwasserspeicher für das Klärwerk Schönerlinde.

Schönerlinde ist das drittgrößte Klärwerk Berlins. Um es fit für die Zukunft zu machen, investieren die Berliner Wasserbetriebe etwa 180 Millionen Euro. Dazu werden fast ein Dutzend Einzelprojekte finanziert. Der körperlich größte Einzelposten wird ein neuer 40.000 Kubikmeter großer Mischwasserspeicher. Den baut Matthäi Berlin in Arbeitsgemeinschaft mit Matthäi Westerstede. Matthäi Berlin hat die technische Geschäftsführung inne und stellt den Projektleiter.

Neben dem Mischwasserspeicher entstehen im Klärwerk Schönerlinde eine Ozonung, ein neuer Klärwerksableiter sowie zwei Blockheizkraftwerke, mit denen das Klärwerk die benötigte Energiemenge selbst erzeugen soll, eine Abluftbehandlungsanlage mit einem Chemowäscher und einem Bioreaktor zur Emissionsreduzierung, sowie ein neuer Klärwerksablauf und auch eine Flockungsfitrationsanlage zur weiteren Minimierung der Phosphorgehalte und der biologisch abbaubaren Abwasserinhaltsstoffe.

Der Mischwasserspeicher ist eine besonders wichtige Neuerung, weil die Bevölkerung und damit die Abwassermenge zunimmt, und weil starker Regen Klärwerke an ihre Grenzen bringt. So kommt es immer wieder vor, dass es stark regnet, ganz extrem Ende Juni 2017, als innerhalb von 18 Stunden so viel Wasser vom Himmel kam wie sonst im Verlauf eines Vierteljahres. Zwar handelte es sich hierbei um einen Jahrhundertregen, aber auch kleinere „Starkregenereignisse“ können dazu führen, dass so viel Mischwasser anfällt, dass die Klärwerke die Menge nicht mehr aufnehmen können und Mischwasser überläuft. Darum wird der neue große Mischwasserspeicher im Klärwerk Schönerlinde gebaut. Die zusätzlichen Reservekapazitäten direkt auf dem Klärwerksstandort sollen solche Überläufe in Zukunft weitestgehend verhindern, die Klärwerkskapazität verstetigen und damit die Gewässergüte sichern. Zum Bauvorhaben gehören der Mischwasserspeicher selbst und die zugehörigen Nebenbauwerke, Leitungen und Straßenanlagen.

Matthäi kommt gut voran und der Bau macht Fortschritte: Die Baugrube für den Mischwasserspeicher steht kurz vor der Fertigstellung.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Bau eines Mischwasserspeichers
• Bau eines Schalthauses
• Dokumentation

Zusätzlich zur Eigenleistung hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke beauftragt, koordiniert und überwacht. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

Stahlbauarbeiten
• Rohrleitungsbauarbeiten
• Spezialtiefbauarbeiten
• Taucherarbeiten
• Kunststoffschweißarbeiten
• Bau einer Rohrbrücke
• Bau einer Zulaufleitung
• Bau einer Spülwasserleitung
• Bau von Kabeltrassen
• Abbruch bestehender Altanlagen

Massen, Stand September 2019:

Tiefe der Baugrube
aktuell: 3 bis 9 m

    Baugrubenverbau:
ca. 5.400  m² Stahlspundwände
765  m Verpressanker
580  m Mikropfähle als Auftriebssicherung
     
    Aushub von Erdreich:
ca. 40.000  m³ davon ca. 20.000 m³ Nassaushub unter Wasser
ca. 55.000  t Abfuhr und Verwertung (nicht Entsorgung!) von Boden
     
    Unterwasserbetonsohle:
ca. 1.150  m³ Unterwasserbeton
     
    Abbruch von Altanlagen:
    Werkstraßen
    Kabel- und Entwässerungsschächte
    Kabeltrassen und Rohrleitungen
 
Galerien:
 
Bausumme:
ca. 17.925.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Januar 2019 - Februar 2021
Auftraggeber: 
Berliner Wasserbetriebe (BWB)

 

//
09
Oktober 2019
Lindenberg | Matthäi Berlin

ZPW Lindenberg

Matthäi baut neue Reinwasserbehälter für das Zwischenpumpwerk Lindenberg.

Das Zwischenpumpwerk Lindenberg bildet mit dem Wasserwerk Friedrichshagen und dem Zwischenpumpwerk Lichtenberg eine funktionelle Einheit. Vom Wasserwerk wird das Reinwasser zu den beiden Zwischenpumpwerken geleitet, und von diesen aus wird das Trinkwasser ins Versorgungsgebiet verteilt. Matthäi Berlin baut in Arbeitsgemeinschaft mit Matthäi Westerstede neue Reinwasserbehälter für das Zwischenpumpwerk Lindenberg; Matthäi Berlin hat die technische Geschäftsführung inne und stellt den Projektleiter.

Das Zwischenpumpwerk Lindenberg befindet sich nordöstlich von Berlin, direkt hinter der Landesgrenze auf der brandenburgischen Seite in Ahrensfelde. Zurzeit besteht es aus sechs kreisförmigen Reinwasserbehältern und einem Betriebsgebäude, in dem die Reinwasserpumpen und die Sozialräume untergebracht sind.

Die Reinwasserbehälter wurden zwischen 1983 und 1992 in Mischbauweise aus Ortbeton und Fertigteilen errichtet, ihr Durchmesser beträgt je etwa 65 Meter und sie sind je etwa 7 Meter hoch; jeder Behälter hat ein Speichervolumen von 20.000 Kubikmetern. Insgesamt sind es also 120.000 Kubikmeter Speichervolumen und 68.000 Kubikmeter Nutzvolumen.

In den vergangenen Jahren traten immer wieder bauliche und betriebliche Probleme auf, darum wird auf einer Freifläche nördlich der Reinwasserbehälter eine neue Anlage errichtet. Dort entsteht ein neues Gesamtbauwerk mit integriertem Maschinenhaus und vier neuen Durchlauf-Wasserbehältern mit insgesamt 68.000 Kubikmeter Nutzvolumen. Das neue Behälterbauwerk wird den Anforderungen der DVGW Arbeitsblattreihe W 300 entsprechen.

Während der gesamten Bauphase bleiben fünf der sechs bestehenden Behälter in Betrieb, damit das Trinkwasser vom Wasserwerk Friedrichshagen weiterhin auch über das Zwischenpumpwerk Lindenberg in das Stadtnetz geleitet werden kann.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Baustelleneinrichtung
• Erdarbeiten
• Straßenbauarbeiten
• Stahlbetonarbeiten

Zusätzlich zur Eigenleistung hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke beauftragt, koordiniert und überwacht. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Technische Bearbeitung (Ausführungsplanung Stahlbeton)
• Spezialtiefbau (Rüttelstopfsäulen)
• erdverlegter Rohrleitungsbau
• Metallfassaden
• Dachbegrünung
• Stahlbau

Massen, Stand September 2019:

ca. 30.000  m² Baufeldfreimachung
ca. 24.000  m³ Bodenaushub, Abfuhr und Entsorgung/Verwertung
ca. 30.000  m Rüttelstopfsäulen (3180 Stück mit ca. 19.000 t Kieseinbau)
 ca. 6.000  m² Sauberkeitsschicht C12/15
ca. 250  t Betonstahlverlegung
ca. 6.000  m² Zufahrt- und Baustraßen in bituminöser Bauweise
 
Galerien:
 
Bausumme:
ca. 34.436.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Dezember 2018 - Februar 2022
Auftraggeber: 
Berliner Wasserbetriebe (BWB)

 

//
07
Oktober 2019
Dessau | Matthäi Magdeburg

Bahnhofsbrücke Dessau

Allgemeine Informationen zur Baumaßnahme:

Realisierung der Baumaßnahme als Arbeitsgemeinschaft

Matthäi, Magdeburg - Technische GF

  • Abbruch altes Bauwerk
  • Realisierung Betonwiderlager eines Tunnelbauwerks
  • Umfangreiche Stützwände aus Stahlbeton

Strabag, Dessau - kaufmännische GF

  • Straßen-, Leitungs- und Landschaftsbau

SAM Stahlturm- und Apparatebau, Magdeburg

  • Planung Stahlüberbau
  • Werksfertigung
  • Korrosionsschutz
  • Vormontage in der Einschubposition
  • Einschub des Stahlüberbaus

Bei der Realisierung dieser überaus anspruchsvollen Bauaufgabe wurde die Leistungsfähigkeit der Arbeitsgemeinschaft insbesondere dadurch unterstrichen, dass die Inbetriebnahme unter erschwerten Bedingungen erfolgte, welche aus Einflüssen des Jahrhundert-Hochwassers in Sachsen-Anhalt und damit verbundenem Arbeitskräfteausfall, der Streikaktivitäten von Vertretern der Gewerkschaft im Herbst 2002 sowie der bereits Mitte Dezember einsetzenden Frostperiode resultierte.

Die wichtigsten Daten:

6.200  m³ Beton
700   to Betonstahl
28.000  m³ Bodenbewegung
860   to Stahlkonstruktion
8.600  m² Straßenbau
600  m Großbohrpfähle Ø 1,50 m

Stabbogenbrücke über Bahnhofsgelände, Fahrbahn in Stahlverbundbauweise, Stützweite 82,59 m, Brückenbreite 30,25 m, Gründung mit Ortbetongroßbohrpfählen, Brückenabbruch einer 3-feldrigen Stahlverbundbrücke über DB Gelände, 300 m, Stützwände als Sonderkonstruktion, Höhe zwischen 3 - 8,5 m, Straßenbau

28.000  m² Erdbewegungen
700   to Großbohrpfähle, Ø 1,50 m
5.500  m³ Beton
700  to Betonstahl
860  to Stahlkonstruktion
8.000  m² Straßenbau

 

Bausumme:
Gesamtauftrag ARGE: 7.700.000,00 EUR
davon Anteil Matthäi: 4.750.000,00 EUR

fetching more results, please wait