Auftraggeber
Berliner Wasserbetriebe (BWB)
Bauzeit
Januar 2019 – Februar 2021
Realisiert durch
Matthäi Westerstede
Profil anzeigenMatthäi Berlin
Profil anzeigenProjektinformationen
Matthäi baut seit Januar 2019 einen 40.000 Kubikmeter großen Mischwasserspeicher für das Klärwerk Schönerlinde. Schönerlinde ist das drittgrößte Klärwerk Berlins. Um es fit für die Zukunft zu machen, investieren die Berliner Wasserbetriebe etwa 180 Millionen Euro. Dazu werden fast ein Dutzend Einzelprojekte finanziert. Der größte Einzelposten wird ein neuer 40.000 Kubikmeter großer Mischwasserspeicher. Den baut Matthäi Berlin in Arbeitsgemeinschaft mit Matthäi Westerstede. Matthäi Berlin hat die technische Geschäftsführung inne und stellt den Projektleiter.
Neben dem Mischwasserspeicher entstehen im Klärwerk Schönerlinde eine Ozonung, ein neuer Klärwerksableiter sowie zwei Blockheizkraftwerke, mit denen das Klärwerk die benötigte Energiemenge selbst erzeugen soll, eine Abluftbehandlungsanlage mit einem Chemowäscher und einem Bioreaktor zur Emissionsreduzierung, sowie ein neuer Klärwerksablauf und auch eine Flockungsfiltrationsanlage zur weiteren Minimierung der Phosphorgehalte und der biologisch abbaubaren Abwasserinhaltsstoffe.
Der Mischwasserspeicher ist eine besonders wichtige Neuerung, weil die Bevölkerung und damit die Abwassermenge zunimmt und weil immer häufiger auftretende Starkregen-Ereignisse Klärwerke an ihre Grenzen bringen. Auch kleinere Starkregen-Ereignisse können dazu führen, dass so viel Mischwasser anfällt, dass die Klärwerke die Mengen nicht mehr aufnehmen können und Mischwasser überläuft.
Die zusätzlichen Reservekapazitäten direkt auf dem Klärwerksstandort sollen solche Überläufe in Zukunft weitestgehend verhindern, die Klärwerkskapazität verstetigen und damit die Gewässergüte sichern. Zum Bauvorhaben gehören der Mischwasserspeicher selbst und die zugehörigen Nebenbauwerke, Leitungen und Straßenanlagen.
Zur Eigenleistung von Matthäi gehören:
- Bau eines Mischwasserspeichers
- Bau eines Schalthauses
- Dokumentation
Zusätzlich zur Eigenleistung hat Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke beauftragt, koordiniert und überwacht. Zu diesen Leistungen gehören:
- Stahlbauarbeiten
- Rohrleitungsbauarbeiten
- Spezialtiefbauarbeiten
- Taucherarbeiten
- Kunststoffschweißarbeiten
- Bau einer Rohrbrücke
- Bau einer Zulaufleitung
- Bau einer Spülwasserleitung
- Bau von Kabeltrassen
- Abbruch bestehender Altanlagen
Massen (Stand: September 2019):
Baugrubenverbau: | ||
ca. 5.400 | m² | Stahlspundwände |
765 | m | Verpressanker |
580 | m | Mikropfähle als Auftriebssicherung |
Aushub von Erdreich: | ||
ca. 40.000 | m³ | davon ca. 20.000 m³ Nassaushub unter Wasser |
ca. 55.000 | t | Abfuhr und Verwertung (nicht Entsorgung!) von Boden |
Unterwasserbetonsohle: | ||
ca. 1.150 | m³ | Unterwasserbeton |
Abbruch von Altanlagen: | ||
Werkstraßen | ||
Kabel- und Entwässerungsschächte | ||
Kabeltrassen und Rohrleitungen |
> Baudokumentation - September
> Baudokumentation - Panorama Juli
> Baudokumentation - Panorama September
Bauzeit:
Januar 2019 – Februar 2021
Auftraggeber:
Berliner Wasserbetriebe (BWB)