ZPW Lindenberg

Matthäi baut neue Reinwasserbehälter für das Zwischenpumpwerk Lindenberg.

Das Zwischenpumpwerk Lindenberg bildet mit dem Wasserwerk Friedrichshagen und dem Zwischenpumpwerk Lichtenberg eine funktionelle Einheit. Vom Wasserwerk wird das Reinwasser zu den beiden Zwischenpumpwerken geleitet, und von diesen aus wird das Trinkwasser ins Versorgungsgebiet verteilt. Matthäi Berlin baut in Arbeitsgemeinschaft mit Matthäi Westerstede neue Reinwasserbehälter für das Zwischenpumpwerk Lindenberg; Matthäi Berlin hat die technische Geschäftsführung inne und stellt den Projektleiter.

Das Zwischenpumpwerk Lindenberg befindet sich nordöstlich von Berlin, direkt hinter der Landesgrenze auf der brandenburgischen Seite in Ahrensfelde. Zurzeit besteht es aus sechs kreisförmigen Reinwasserbehältern und einem Betriebsgebäude, in dem die Reinwasserpumpen und die Sozialräume untergebracht sind.

Die Reinwasserbehälter wurden zwischen 1983 und 1992 in Mischbauweise aus Ortbeton und Fertigteilen errichtet, ihr Durchmesser beträgt je etwa 65 Meter und sie sind je etwa 7 Meter hoch; jeder Behälter hat ein Speichervolumen von 20.000 Kubikmetern. Insgesamt sind es also 120.000 Kubikmeter Speichervolumen und 68.000 Kubikmeter Nutzvolumen.

In den vergangenen Jahren traten immer wieder bauliche und betriebliche Probleme auf, darum wird auf einer Freifläche nördlich der Reinwasserbehälter eine neue Anlage errichtet. Dort entsteht ein neues Gesamtbauwerk mit integriertem Maschinenhaus und vier neuen Durchlauf-Wasserbehältern mit insgesamt 68.000 Kubikmeter Nutzvolumen. Das neue Behälterbauwerk wird den Anforderungen der DVGW Arbeitsblattreihe W 300 entsprechen.

Während der gesamten Bauphase bleiben fünf der sechs bestehenden Behälter in Betrieb, damit das Trinkwasser vom Wasserwerk Friedrichshagen weiterhin auch über das Zwischenpumpwerk Lindenberg in das Stadtnetz geleitet werden kann.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Baustelleneinrichtung
• Erdarbeiten
• Straßenbauarbeiten
• Stahlbetonarbeiten

Zusätzlich zur Eigenleistung hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke beauftragt, koordiniert und überwacht. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Technische Bearbeitung (Ausführungsplanung Stahlbeton)
• Spezialtiefbau (Rüttelstopfsäulen)
• erdverlegter Rohrleitungsbau
• Metallfassaden
• Dachbegrünung
• Stahlbau

Massen, Stand September 2019:

ca. 30.000 Baufeldfreimachung
ca. 24.000 Bodenaushub, Abfuhr und Entsorgung/Verwertung
ca. 30.000 m Rüttelstopfsäulen (3180 Stück mit ca. 19.000 t Kieseinbau)
 ca. 6.000 Sauberkeitsschicht C12/15
ca. 250 t Betonstahlverlegung
ca. 6.000 Zufahrt- und Baustraßen in bituminöser Bauweise
 
Galerien:
> Baudokumentation - Mai
> Baudokumentation - August
> Baudokumentation - Panorama
 

Bausumme:

ARGE Gesamtsumme 34.436.559,00
Anteil Matthäi Berlin 17.218.280,00


Bauzeit:
Dezember 2018 - Februar 2022

Auftraggeber: 
Berliner Wasserbetriebe (BWB)