References

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20
January 2020
Verden | Regrata Abbruch und Recycling

Abbruch Geschätfsgebäude Blumenwisch u. Norderstädtischer Markt

Massenermittlung:

ca. 36.000 umbauter Raum

Bauzeit:
11/2019 - 02/2020

Auftraggeber:
Stadt Verden

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17
January 2020
Berlin-Kreuzberg | Matthäi Berlin

Matthäi baut im hoch frequentierten Bergmannkiez

Der Bergmannkiez in Kreuzberg ist über Berlin hinaus bekannt, hier gibt es alles, von der bundesweit bekannten Krimibuchhandlung bis zur Polizei, von Modegeschäften bis hin zu unzähligen Restaurants und Cafés. Hier treffen sich Einheimische und Touristen, es ist immer etwas los. An der Ostseite des Kiezes liegt die Friesenstraße, eine Wohnstraße mit Altbauten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.

Seit Anfang 2019 wandelt sich der Bergmannkiez. Die Bergmannstraße etwa soll zu einer Begegnungszone werden, mit Bänken am Straßenrand und Stellplätzen für Fahrräder.  Und seit Februar 2019 wird im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg die Kreuzung Bergmannstraße / Zossener Straße – Friesenstraße umgestaltet. Matthäi Berlin hat in der Friesenstraße die Fahrbahn und die Gehwege erneuert. Dabei wurden über eine Strecke von etwa 550 Meter im Fahrbahnbereich das vorhandene Großsteinpflaster ausgebaut und mit Asphalt neu hergestellt. Und in den Kreuzungsbereichen wurden die Gehwege neu gepflastert.

Durch die Erneuerung der Fahrbahn in Asphaltbauweise wird der Verkehrslärm für die Anwohner deutlich reduziert. Darum wurde diese Baumaßnahme mit Mitteln der Europäischen Union und dem Land Berlin im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

926  m² Gehwegbefestigung (Mosaik, Gehwegplatten)
5.991  m² Fahrbahnbefestigung (Großsteinpflaster, etc.)
625  m Borde, Randeinfassungen herstellen
658  m 2-Reiher aus Großsteinpflaster, Randeinfassungen herstellen
3.856  m² Fahrbahn herstellen (Asphaltbefestigung)
1.246  m² Fahrbahn herstellen (Großsteinpflaster)
1.528  m² Gehwegbefestigung (Platten, Mosaik) herstellsten
516  m Randeinfassungen (Natursteinborde A1, A5) aufnehmen
15  Stk. Neueinpflanzung von Bäumen (1 Baum gerodet)


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Verkehrssicherung
• Erdbau
• Garten - und Landschaftsbau
• Tief- und Rohrleitungsbau

Bewegte Massen:

3.900  m³ Fahrbahn ausgebaut und neu hergestellt

Bausumme:

998.899,28 EUR (netto)
Bauzeit:

16. April 2018 - 30. September 2019
Auftraggeber: 
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Straßen- und Grünflächenamt
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17
January 2020
Berlin - Friedrichswerder | Matthäi Berlin

Prinzengasse beim neuen Schloss

Der Friedrichswerder ist ein Berliner Stadtteil, der zentral liegt und lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Er befindet sich im Bezirk Mitte zwischen den Straßen Unter den Linden und Spittelmarkt. Hier hat die Firma Matthäi Berlin eine traditionsreiche Straße wieder neu gebaut, die Prinzengasse, eine Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schlossneubau.

Das Quartier Friedrichswerder wurde 1658 als Stadterweiterung des mittelalterlichen Berlin angelegt. Zunächst war es ein vornehmes Wohngebiet, später wurde es ein pulsierendes Geschäftsviertel. Im Zweiten Weltkrieg und in der DDR wurden viele Gebäude zerstört, bis auf die Friedrichswerdersche Kirche. Später machten sich die Berliner Stadtplaner daran, den Friedrichswerder in der historischen Mitte Berlins zu reurbanisieren, und zwar mit „Berlin-Townhouses“ und mit der Wiederherstellung des Werderschen Marktes sowie des Schinkelplatzes vor der Bauakademie.

Die Prinzengasse wurde bei der Neubebauung des Friedrichswerder Nord im Rahmen der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“ geplant. Sie hat einen historischen Namen bekommen – hier gab es nämlich schon einmal eine Prinzengasse: Sie wurde nach dem Diplomaten und Schlosshauptmann Marquardt Ludwig Freiherr von Printzen (1675 bis 1725) benannt, dem das Eckhaus am Schinkelplatz Nr. 3 gehörte. Daher beschloss das Bezirksamt im Jahr 2006, die neue Straße auch wieder Prinzengasse zu nennen.

Die Firma Matthäi Berlin hat die befahrbare Prinzengasse sowie blockumschließende Gehwege hergestellt. Sie ist etwa 45 Meter lang und 7,5 Meter breit, die Gehwege sind insgesamt etwa 250 Meter lang und etwa 2 bis 4,5 Meter breit.


Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Aufbrucharbeiten
• Höhenanpassung vorhandener Granitborde
• Herstellung der Fahrbahn der Prinzengasse
• Herstellung von Gehwegen
• Erneuerung von Asphaltfahrbahn


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Verkehrssicherung
• Technische Bearbeitung
• Natursteinsetzarbeiten

Bewegte Massen:

ca. 850  to Boden entsorgt
ca. 550  to Schotter eingebaut
ca. 400  m² Granitplatten (Granit) eingebaut
ca. 250  m² Mosaikpflaster (Granit) eingebaut
ca. 350  m² Großsteinpflaster (Granit) eingebaut
ca. 150  m² Asphalt fräsen und einbauen
 
Bausumme:
ca. 200.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Mai 2019 - Dezember 2019
Auftraggeber: 
DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG als Treuhändischer Entwicklungsträger des Landes Berlin für die Entwicklungsmaßnahme "Hauptstadt Berlin-, Parlaments- und Regierungsviertel"
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17
January 2020
Berlin | Matthäi Berlin

Grundinstandsetzung einer Betonbrücke

Die Sieversbrücke überquert den Teltowkanal bei km 20,74 und bildet eine wichtige innerstädtische Verbindung zwischen den Ortsteilen Steglitz und Lankwitz im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Sie wurde im Jahr 1955 erbaut und im Laufe der Jahrzehnte hat sich ihr Zustand so verschlechtert, dass der Verkehr ab dem Jahr 2009 auf 18 Tonnen in der Hauptspur und 7,5 Tonnen in der Nebenspur begrenzt war. Dies hat den Anlieger- und Durchgangsverkehr erheblich eingeschränkt.
Darum wurde im Jahr 2013 die Fa. Matthäi Berlin mit der Grundinstandsetzung der Sieversbrücke beauftragt, um eine Restnutzungsdauer des Bauwerks von etwa 30 Jahren zu erzielen.

Diese Baumaßnahme war in vielerlei Hinsicht sehr anspruchsvoll. So waren die Arbeiten außerordentlich kompliziert und komplex und verlangten viel Erfahrung. Und vor allem galt es, eine Vielzahl unterschiedlicher Gewerke zu koordinieren.

Bei der Sieversbrücke handelt es sich um eine Betonbrücke. Ein wesentliches Gewerk der Baumaßnahme stellte die Betoninstandsetzung des Bauwerkes dar. Damit auch die Untersicht der Sieversbrücke bearbeitet werden konnte, wurde über dem Wasser ein Traggerüst gebaut. Von dieser Arbeitsebene aus war es möglich, die Instandsetzung der Brückenuntersicht auszuführen und ebenso den Ersatzneubau der verschiedenen Versorgungsleitungen (Gasleitung, Wasserleitung und Kabeltrassen für Strom und Telekom) zu realisieren.

Eine Besonderheit der Sieversbrücke besteht in ihrer externen Vorspannung, was es nur sehr selten in Berlin gibt: Die vorhandenen Stabstähle befanden sich außerhalb des Bauwerkes, an der Brückenuntersicht. Diese wurden ausgebaut und durch moderne, vorgespannte Stahlseile, die über die gesamte Brückenlänge durchlaufen und ausschließlich an den Brückenenden, also an den Ufern, eingespannt sind, ersetzt.

Auf der Brückenoberseite wurden die Asphaltbeläge und die Abdichtung erneuert.
Nach der Betonsanierung wurde die Oberseite mit Epoxidharz grundiert und versiegelt und mit Schweißbahn abgedichtet. Anschließend erfolgte der Asphalteinbau über die gesamte Brückenbreite (Fahrbahn- und Kappenbereich). Das etwa 80 Meter lange Geländer wurde auf beiden Seiten ebenfalls erneuert.
Das Bauvorhaben war in verschiedene Aufträge unterschiedlicher Auftraggeber unterteilt: Der Hauptauftrag bestand in der Grundinstandsetzung der Brücke als solcher, dazu kamen der Ersatzneubau verschiedener Leitungen und Kabeltrassen. Dabei musste der Verkehr der Stadtstraße für jede Richtung einstreifig aufrechterhalten und über den jeweils anderen Überbau geführt werden.

Die Firma Matthaei Berlin koordinierte umfangreiche Verkehrsführungsmaßnahmen, Abbrucharbeiten, Betoninstandsetzungsarbeiten, Vermessungsarbeiten, Aus- und Einbau der externen Vorspannung, Herstellung neuer Stahlbetonbauteile im und am Bestand sowie komplexe Gerüstarbeiten.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Erneuerung der Abdichtung, Kappen sowie Brückenbeläge aus Asphalt
• Betonbau

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Verkehrssicherung
• Betonsanierung des Tragwerks aus Beton
• Erneuerung der Vorspannung (Ersatzneubau externe Spannglieder)
• Tief- und Leitungsbau
• Metall und Geländer
• Gerüstbau

 
Bausumme:
4.400.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Juli 2013 - November 2017
Auftraggeber: 
WNA Berlin (Oberbehörde: WSV des Bundes)
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07
January 2020
Berlin | Matthäi Berlin

Matthäi saniert und modernisiert Berliner U-Bahnhöfe in zentraler Berliner Lage

Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf befinden sich in unmittelbarer Nähe zu einander zwei sehr unterschiedliche U-Bahnhöfe, nämlich Sophie-Charlotte-Platz und Bismarckstraße. Beide sind Teil der Linie 2 zwischen Pankow und Ruhleben, der U-Bahnhof Bismarckstraße ist zusätzlich Teil der Linie U7 zwischen Spandau und Rudow. Sie liegen an der Bundesstraße 2, die hier westlich Kaiserdamm und östlich Bismarckstraße heißt.

Der U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz ist ein Baudenkmal. Dieser Bahnhof wurde nach Plänen von Alfred Grenander errichtet und im Jahr 1908 eröffnet.  Die ursprünglichen Zugänge kamen von der Mittelpromenade des Kaiserdamms, wurden im Jahr 1935 geschlossen und stattdessen auf die Fußwege der Straße verlegt und durch einen Fußgängertunnel miteinander verbunden. Im Bahnhof befinden sich 26 großflächige Gemälde, die Eindrücke des U-Bahn-Betriebes aus der Zeit um 1900 vermitteln.

Der U-Bahnhof Bismarckstraße wurde erst im Jahr 1978 eröffnet. Der Architekt Rainer G. Rümmler gestaltete den Bahnhof mit Aluminiumplatten, Metallblechen und schwarz eingefassten Bahnhofsschildern. Der U-Bahnhof ist als Kreuzungsbahnhof in Stahlbetonbauweise errichtet und liegt in zwei Ebenen in doppelter Tiefenlage unterhalb der Bismarckstraße und Wilmersdorfer Straße.


Die Firma Matthäi Berlin führt im Zuge der Grundinstandsetzung und des barrierefreien Ausbaus des denkmalgeschützten U-Bahnhofes Sophie-Charlotte-Platz folgende Baumaßnahmen durch:

1. Einbau von zwei Aufzugsanlagen
2. Grundinstandsetzung von zwei Ausgangstreppen
3. Grundinstandsetzung der Bahnsteige
4. Grundinstandsetzung der Unterführung

Um die Bauzeit zu verkürzen, führen wir diese Baumaßnahmen - soweit wie technisch möglich - parallel aus.

Weil der Fahrgastverkehr grundsätzlich Vorrang vor der Durchführung der Arbeiten hat, kann die Firma Matthäi Berlin die Arbeiten nur in kleinflächigen Abschnitten durchführen. Und die Arbeiten in der Nähe von Gleisen oder in Bereichen mit Fahrgastverkehr muss die Firma in der betriebsfreien Zeit zwischen ca. 1.40 und 3.10 Uhr durchführen.


Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Freischachtung der Tunneldecke in einer Tiefe von ca. 0,80 m unter GOK und Herstellung einer Öffnung für die Erstellung der neuen Aufzugsanlage am Ausgang I/1
• Erschütterungsarme Ausführung von Stemm- und Schneidarbeiten mit Kleingeräten oder in Handstemmarbeit
• Teilweise Abbruch und seitliche Verbreiterung des Zugangs zur Erstellung der neuen Aufzugsanlage am Ausgang I/2
• Errichtung des erforderlichen Raums für den Aufzugsschacht in Stahlbetonbauweise zu errichten
• Teilweise Abbruch der beiden Ausgangsanlagen aus komplexen Stahl-Glaskonstruktionen und Wiedererrichtung, dabei Wiederherstellung der Umwehrungen sowie der Portale als Stahlkonstruktionen neu, nach historischem Vorbild
• Verputzung der Wandflächen und Belegung mit neuen, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes nachgebrannten, Wandfliesen
• Belegung der Treppenstufen mit Winkelstufen aus Granit
• Erneuerung der Schneefänge
• Abbruch des alten Bodenbelags der beiden Bahnsteige und Ersatz durch einen neuen Asphaltbelag
• Fachgerechte Überarbeitung der Bahnsteigkanten und teilweise Neuausrichtung in der Höhe und Lage
• Einsatz eines Systems aus taktilen Leitstreifen
• Abbruch der beiden Treppenanlagen, der Wandfliesen und des Bodenbelags der Unterführung
• Umfangreiche Betoninstandsetzungsmaßnahmen an den freigelegten Wand-, Boden- und Deckenflächen
• Wiederherstellung der Treppen in Stahlbeton und Belegung mit Granitwinkelstufen zu belegen
• Verputzung der Wandflächen und Verkleidung mit neuen Wandfliesen


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke.
Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

Massen:

- Verbauarbeiten mit 330 m² Spundwand und 100 lfdm Verbauträger
- Fliesenarbeiten ca. 350 m² nach historischen Vorbild
- Düsenstrahlarbeiten mit 250 m³ HDI
- Natursteinarbeiten mit ca. 280 lfdm Spritzbeton

     Bewegte Massen:
400  m³ Bodenbewegung
120  m³ Abbruch
140  m³ Stahlbeton
900  m² Asphaltbelag (Bahnsteig, Vorhalle)
220  m Regulierung Bahnsteigkante
250  m² Abdichtung

Bausumme:

ca. 4.155.754,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Januar 2019 - August 2020
Auftraggeber: 
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

 


Die Firma Matthäi Berlin führt im Zuge der Grundinstandsetzung und Renovierung des U-Bahnhofs Bismarkstraße folgende Baumaßnahmen durch:

1. Im Bahnsteigbereich der U7: Teilumbau Bodenbelag, Neubau abgehängter Decken
2. Im Bereich der U2: Erneuerung Bodenbelag, Ergänzungsarbeiten im Deckenbereich
3. Vorhallen I & II: Bodenbelag und Neubau abgehängter Decken, Neubau Verkaufsräume
4. Zugangstreppe II/1 (Nordwest, Vorhalle 1)
5. Zugangstreppe I/2 (Südost, Vorhalle 2)
6. Erneuerung der Aufzugseinhausungen des Aufzugs I/4 (Straßenebene)
7. Teil-Erneuerung Aufzüge II und III

Weil der U-Bahnhof Bismarckstraße sehr stark frequentiert wird, muss die Firma Matthäi Berlin die Arbeiten auf den Bahnsteigen sowie in den Schalter- und Vorhallen vor allem nachts durchführen; in den Nächten am Wochenende mit durchgehendem Nachtverkehr zusätzlich im Beisein einer Sicherungsaufsichtskraft.


Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Beton- und Stahlbetonarbeiten, Maurerarbeiten
• Erdbau, Straßen- und Wegebauarbeiten
• Abdichtungsarbeiten

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke.
Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

Massen:

- Natursteinarbeiten mit ca. 240 lfdm Treppenstufen und 1.700 m² Natursteinbelag
- Stahl- und Metallbauarbeiten
- Trockenbauarbeiten mit ca. 2.050 m² Unterhanddecke
- Betoninstandsetzung ca. 150 m² Spritzbeton

    Bewegte Massen:
100  m³ Bodenbewegung
120  m³ Abbruch
110  m³ Stahlbeton
150  m² Straßenbelagsarbeiten
100  m² Abdichtung
700  m² Putzarbeiten

Bausumme:

ca. 4.011.593,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Seit Juli 2018
Auftraggeber: 
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
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19
December 2019
Bremen | Matthäi Bremen

ARGE Daimler Halle 80, Tiefbau

Massen:

35.800  m² RC-Baustraße herstellen und rückbauen
32.200  m³ Bodenaushub
35.100  m³ Bodenauffüllung
14.000  m³ RC-Tragschichten herstellen
62.600  m² Erdplanum herstellen
7.520  m³ Rohrgräben ausheben und wieder verfüllen
1.120  m² Verbau herstellen
975  m KG-2000 Rohrverlegung DN 100
177  t KG-2000 Rohrverlegung DN 125
856  m KG-2000 Rohrverlegung DN 150
234  m KG-2000 Rohrverlegung DN 200
106  m KG-2000 Rohrverlegung DN 250
196  m KG-2000 Rohrverlegung DN 300
40  Stk. B.-Schächte DN 1000, Tiefe bis 2,50 m setzen
62  m Betonrohrverlegung DN 600
5.540  m PE-Kabelschutzrohrverlegung DN 150
1.600  m³ Frostschutzschicht einbauen
930  m³ RC-Tragschicht einbauen
4.260  m² Asphalttragschicht einbauen
3.250  m² Asphaltbinderschicht einbauen
4.260  m² Asphaltdeckschicht einbauen
312  m 2-reihige Betonpflasterrinne einbauen
924  m² Lastverteilendes Kunststoffgitter mit Steinfüllung herstellen
935  m Setzen von Betonhochbord
1.500  m Setzen von Betontiefbord
717  m Traufstreifen mit Kies und Rasenbord, B = 50 cm
1  Stk. Einbau Fettabscheideranlage
7  Stk. Betonkabelschächte 2,40 m x 2,40 m x 2,50 m setzen
1  Stk. Sickerschacht DN 2000, Tiefe 3,20 m, setzen

 

Bausumme:
4.610.000,00 EUR
Bauzeit:
Februar 2018 - Juli 2019
Auftraggeber:
ARGE Neubau Daimler Halle 80

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06
December 2019
Berlin | Matthäi Berlin

Grundinstandsetzung Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park Los 1

Der Treptower Park mit dem Sowjetischen Ehrenmal ist vielen jüngeren Berlinern und Besuchern nur als Ort zum Joggen und Entspannen bekannt. Dabei handelt es sich um einen berühmten Ehrenfriedhof mit über 7.000 Einzelgräbern und einem Denkmal. Dieses Ehrenmal ist die größte Denkmalanlage Berlins und eines von nur drei sowjetischen Ehrenmalen dieser Art. Am 1. August 1994 war es Schauplatz der Militärparade zur Verabschiedung der russischen Streitkräfte.

Der Treptower Park wurde schon in den Jahren 1876-88 gestaltet, nach den Plänen Gustav Meyers als Volkspark mit einem Hippodrom im Zentrum. Danach hat er eine wechselvolle Geschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden gefallene Soldaten der Roten Armee hierher umgebettet. Für sie errichtete der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund im April 1946 einen Gedenkstein. Im Herbst 1946 lobte der Militärrat der sowjetischen Militäradministration in Deutschland einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Gedenkstätte aus. In diesem forderte sie ausdrücklich, dass nicht der Gedanke des Sieges, sondern so genannte „Befreiung vom Nationalsozialismus“ im Vordergrund stehen sollte, welche Tausenden Opfer hinter dem späteren Eisernen Vorhang gekostet hat. Verwirklicht wurde trotzdem ein Ehrenmal im stalinistischen Stil, welches an der Stelle des Hippodroms errichtet werden sollte. Es stammte von einem „Schöpferkollektiv“ unter Leitung des Architekten Jakow Belopolski, des Bildhauers Jewgeni Wutschetitsch, des Malers Alexander Gorpenko und der Ingenieurin Sarra Walerius. Im darauffolgenden Jahr begann die Umsetzung; hieran waren unter der Leitung einer Spezialeinheit von Ingenieur-Offizieren deutsche Firmen und 1.200 Arbeiter beteiligt. Die Bronzearbeiten wurden von Martin & Pilzing, Seiler & Siebert, Hermann Noack und dem Lauchhammerwerk ausgeführt. Der Späth´sche Gartenbaubetriebs führte die Bepflanzung durch. Die monumentale Plastik des stehenden Soldaten wurde dagegen von „Monumentalskulptura“ in Leningrad gegossen. Am 8. Mai 1949 wurde der neun Hektar große Ehrenfriedhof eingeweiht. Seit dem Jahr 1949 muss die Stadt Berlin die Anlage unterhalten.

Der Park und das Ehrenmal werden immer noch häufig besucht, so dass eine Sanierung anstand. Diese ist eine Herausforderung für die Firma Matthäi Berlin, denn das sowjetische Ehrenmal unterliegt als Gedenkstätte und Sowjetische Kriegsgräberstätte dem "Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Gräbergesetz)". Darum dürfen Arbeiten, insbesondere Aufgrabungen (einschließlich Befahrung oder Lagerung) nur in den jeweils zur Bearbeitung ausgewiesenen Flächen und nach Freigabe der örtlichen Bauüberwachung des AG erfolgen, und Beeinträchtigungen durch Baulärm müssen auf ein vertretbares Maß reduziert werden.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Herstellung einer Wassergebundenen Wegedecke
• Lieferung von Granitplatten und Einbau in gebundener Bauweise
• Instandsetzung der Granitplatten- und Mosaikpflasterflächen insbesondere der einmaligen Ornamentpflaster sowie Polygonalplatten
• Herstellung von behindertengerechten Rampen einschließlich Weksteinmauern aus Naturstein
• Herrichtung
• Verfugung der Beläge, Einfassungen, Mauern
• Sanierung der kontaminierten Verfugung


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Garten- und Landschaftsbau, insbesondere Pflanzarbeiten, Rasenansaat

Massen:

    Zu bewegende Massen:
    Rückbau und Entsorgung von ca.
2.000  m³ Boden
5.000  m² wassergebundene Wegedecke
1.100  m³ Tragschicht
1.000  m² Granit- und Polygonalplatten
    Neubau und Instandsetzung von ca.:
24.500  m² wassergebundene Wegedecke in Teilabschnitten
900  m³ Tragschicht
2.000  m² Granit- und Polygonalplatten
200  m² Ornamentpflaster
 
Bausumme:
ca. 2.311.419,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Juni 2019 - voraussichtlich März 2021
Auftraggeber: 
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin
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06
December 2019
Berlin | Matthäi Berlin

Umbau der Karl-Marx-Allee von Otto-Braun-Straße bis Strausberger Platz

Sie war die Vorzeigestraße Ostberlins. Sie ist knapp zwei Kilometer lang und liegt zwischen dem Frankfurter Tor und dem Strausberger Platz. Bis 1961 hieß sie Stalinallee, heute heißt sie Karl-Marx-Allee.

Im Krieg wurde die Gegend zerstört. Zwischen 1952 und 1960 wurde die Straße auf 90 Meter verbreitert und eine sieben- bis neungeschossige Bebauung im stalinistisch-neoklassizistischen Stil der 1950er Jahre errichtet, nach Vorgaben der SED und entgegen den Entwürfen eines städtebaulichen Wettbewerbs: „die wohl monumentalste Straßenbebauung des 20. Jahrhunderts in Deutschland“. Heute stehen die Karl-Marx-Allee und die benachbarte Bebauung als Ensemble unter Denkmalschutz.

Seit dieser Erstbebauung wurde die Straße nicht saniert. Straßen und Gehwege sind beschädigt und machen die Erneuerung in einem etwa 800 m langen Bereich zwischen Otto-Braun-Straße und Strausberger Platz notwendig. Dabei sollen Straße und Bebauung in ihrer Charakteristik unverändert bleiben - diese Erneuerung ist sogar Teil der denkmalgerechten Aufwertung der Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg.

Die Firma Matthäi Berlin wirkt bei der Sanierung der Karl-Marx-Allee und ihrer Umgebung maßgeblich mit: Für den Kfz-Verkehr entstehen zwei Fahrstreifen pro Richtung sowie Parkmöglichkeiten in der Mitte und an der Seite, außerdem zusätzliche Abbiegespuren in den Kreuzungsbereichen. Fahrradfahrer bekommen komfortable Radverkehrs­anlagen, die vor dem Kfz-Verkehr geschützt sind, sowie Fahrradbügel. Für Fußgänger werden neue Gehwege eingerichtet, die auch für mobilitäts­eingeschränkte Menschen geeignet sind. Außerdem werden landeseigene Grünflächen gestaltet und eine neue Beleuchtung installiert.

 

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Rück- und Wiedereinbau von Natursteinborden in Straßen- und Gehwegbereichen
• Rück- und Wiedereinbau von Naturstein- sowie Mosaikpflaster in Gehwegbereichen
• Fachgerechtes Aufnehmen und Säubern von historischen Gehwegplatten aus Beton einschließlich Wiedereinbau im Zuge der Baustrecke
• Rückbau von Betonborden, Gehwegbefestigungen wie Betongroßplatten, Ortbetonflächen, Betonsteinpflaster, Straßenausstattungen (Beschilderung, Poller, Fahrradanlehnbügel, Bänke) und nicht wiederverwendbaren Betongehwegplatten
• Einbau von Schottertragschichten in sämtlichen Gehwegbereichen und von Betontragschichten im Fahrbahnbereich
• Neubau von Gehwegbefestigungen aus Gehwegplatten in der Optik der historischen Vorlage, an den signalisierten Knotenpunkten mit taktilen Platten
• Neubau der Gehwegflächen um das Kino „International“ in Optik der vorhandenen Sonderplatten aus Beton
• Aufstellen von Fahrradanlehnbügeln und Pollern im Seitenbereich der Fahrbahnen und in der Berolinastraße
• Einbau neuer Leerrohre und Kabelschächte für die LSA an den Knotenpunkten Karl-Marx-Allee/Alexanderstraße, Karl-Marx-Allee/Schillingstraße/Berolinastraße und Strausberger Platz
• Abbruch alter und Herstellung der neuen Gründung für sämtliche Lichtmaste
• Wiederherstellung der Asphaltfläche mit lärmreduzierendem Asphalt


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Aufnehmen sämtlicher Asphaltbefestigungen durch Fräsen und Profilfräsen der verbleibenden Betonfahrbahn im 3D-Verfahren
  - Aufbrucharbeiten
  - Erdarbeiten
  - Verkehrssicherung

Massen:

    Zu bewegende Massen:
36.000  m² Aufnahme von Asphalt bis 15 cm
16.000  m² Profilfräsen von Beton bis zum 15 cm
16.000  m³ Aufnehmen von Gehwegplatten
2.200  m² Aufnehmen von Ortbetonplatten bis 40 cm
2.200  m² Aufnehmen von Mosaik
5.300  m Aufnehmen von Bordanlagen
    Rückbau und Entsorgung von ca.:
3.200  m³ alte Schottertragschichten
2.500  m³ Boden
    Neubau von ca,:
5.000  m² Einbau von Mosaik
7.100  m² alten Gehwegplatten
10.000  m² neue Gehwegplatten (entsprechend dem historischen Vorbild)
1.800  m² neuen Gehwegplatten am Kino International nach historischem Verlegemuster
7.800  m Einbau von Naturbordsteinen und Betonkantensteinen
26.700  m² Einbau von Schottertragschichten bis 40 cm
32.000  m² Erneuerung des gesamten Asphaltaufbaus zwischen 18 - 30 cm
1.300  m Verlegung von Kabellehrrohren
200  Stk. Aufstellung von Pollern
70  Stk. Aufstellen von Fahrradständern
150  m³ Herstellung von bewehrten Lichtmastfundamenten
5.500  m Absperrschranken
1.400  Stk. Leitbaken
10,4  km Gelbmarkierung
 
Bausumme:
4.400.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Juni 2018 - Juli 2020
Auftraggeber: 
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

 

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06
December 2019
Berlin | Matthäi Berlin

Der Scharounplatz wird neugestaltet

Alle Berliner und Touristen kennen den Scharounplatz in Berlin. Aktuell wird der öffentliche Raum des Kulturforums mit Philharmonie, Museen, Konzerthäusern, Bibliotheken und Instituten neugestaltet. Der Scharounplatz ist ein wichtiger Ort in Berlin, seine Umgestaltung war immer wieder Thema in den Medien, etwa beim Tagesspiegel.

Der Name geht auf den Architekten Hans Scharoun zurück. Er war ein bedeutender Vertreter der so genannten „Organischen Architektur“. Darunter fasst man Richtungen der Architektur seit der Wende zum 20. Jahrhundert zusammen, die eine architektonische Form nicht nur aus der Zweckbestimmung eines Baus, sondern aus ihrem Wesen zu entwickeln versucht. Die Form sollte wie ein Organ der Bewohner und Benutzer ihre Funktion erfüllen. Scharoun wollte nicht einfach bauen, er wollte gestalten. So schuf er die Berliner Philharmonie und den Kammermusiksaal, bei denen nicht die Konzertbesucher, sondern die Musik das Zentrum bilden sollen, sowie die Staatsbibliothek gegenüber. Seine Gebäude prägen den Platz.

In den vergangenen Jahren wurde für den Scharounplatz eine Freiraumkonzeption entwickelt, um den Aufenthalt noch angenehmer zu machen. Ihre Umsetzung soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Kultureinrichtungen sollen verstärkt als Ensemble wahrnehmbar und der freie Raum soll zu ihrer Wirkung passen. Besucher sollen die Gebäude besser sehen und sich einfacher orientieren können. Sie sollen Räume zum Verweilen ebenso wie Veranstaltungen unter freiem Himmel besuchen können.

Bei der Neugestaltung des Scharounplatzes wirkt die Firma Matthäi Berlin an einer sehr anspruchsvollen Baumaßnahme mit: Erstens gibt es viele Beteiligte. Zweitens ist das städtebauliche Umfeld äußerst komplex und man muss auf die Belange der Anrainer Rücksicht nehmen. Drittens waren die Planungen für den Neubau der Nationalgalerie 20 zu berücksichtigen. Viertens läuft der Betrieb der Kultureinrichtungen während der Bauarbeiten weiter, und auf dem Kulturforum zwischen Potsdamer Platz und Reichpietschufer konzentrieren sich wichtige Einrichtungen wie eben Philharmonie und Staatsbibliothek, aber auch das Ibero-Amerikanische Institut, das Kunstgewerbemuseum, das Kupferstichkabinett, die Kunstbibliothek, das staatliche Institut für Musikforschung mit dem Musikinstrumentenmuseum, die Neue Nationalgalerie und die Gemäldegalerie.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Abbruch der Oberflächen (Asphalt, Kleinstein, Platten) inklusive ungebundene Tragschichten
• Abbruch der unterbauten Asphaltflächen am Verbindungsweg
• Rückbau von Einbauten (Schilder, Poller, etc.)
• Umbau und Anpassung der allgemeinen Einbauten, wie z. B. Schachtdeckel
• Rückbau der vorhandenen Zufahrten zur Potsdamer Straße
• Neubau von zwei Zufahrten zum Scharounplatz inklusive Wiederherstellung des Geh- und Radweges
• Schaffung einer einladenden Platzfläche mit Granitpflasterbelag unter Berücksichtigung der Belange von Lieferverkehr, Veranstaltungsverkehr, Müllfahrzeugen, Aufstellflächen für Übertragungswagen
• Herstellen der nördlichen und südlichen Busumfahrung aus Natursteinpflaster
• Herstellen der westlichen Busumfahrung in Asphaltbauweise
• Neupflanzungen im Bereich der inneren Platzfläche
• Integration von Sitzmöglichkeiten - auf dem Platz als Sitzpoller aus Beton
• Lange Bank als Stadtmobiliar mit hoher Aufenthaltsqualität
• Schaffung von Fahrradabstellmöglichkeiten (Anlehnbügel am Verbindungsweg)
• Erneuerung der Beleuchtung und der Kabelschutzrohranlagen
• Entwässerung


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Elektro- und Kabelverlegearbeiten
• Einbau von zehn Lichtstelen für die Beleuchtung des Scharounplatzes

Massen:

Zu bewegende Massen:
8.600 t

Rückbau und Entsorgung:
ca. 5.100 t

Neubau:
Platzinnenfläche aus Granitpflaster in verschiedenen Formaten mit ca. 2.700 m², dazu gehörigen Straßen aus Granitpflaster mit ca. 950 m².

Die Baumaßnahmen werden gefördert aus Bundes- und Landesmitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und vom Land Berlin.

 

Bausumme:
ca. 2.000.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

10 Monate (bis zum 31.12.2019)
Auftraggeber: 
Grün Berlin Stiftung für das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

 

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21
October 2019
Berlin | Matthäi Berlin

Straßenbau und Entwässerung für eine neue Messehalle

Die Messe Berlin wurde 1822 gegründet und ist mit inzwischen 2,2 Millionen Besuchern pro Jahr eine der bestbesuchten Messen in Deutschland. Hier finden jedes Jahr mehr als 100 regionale, nationale und internationale Eigen- und Gastveranstaltungen statt. Gemessen an der Ausstellungsfläche ist sie die Nummer 7 in Deutschland und gemessen am Umsatz die Nummer 14 der Welt. Aber sie muss saniert werden.

Für die Sanierung wurde zunächst eine neue Messehalle, die Multifunktionshalle „hub27“, mit Platz für etwa 11.000 Personen errichtet. Hier sollen nicht nur Veranstaltungen stattfinden, sondern sie soll auch als eine Art Rangierbahnhof fungieren, wenn die älteren Hallen saniert werden.

Matthäi Berlin hat für diese neue Halle die vorbereitenden Abbruch- und Erdbauarbeiten sowie die Straßenbau- und Entwässerungsarbeiten in den Außenanlagen durchgeführt. Dazu gehören neben Fahrstraßen und Parkflächen auch Ingenieurbauwerke, Niederschlagsentwässerung, Schmutzwasserentsorgung, die Verlegung von Trinkwasserleitungen und ein Kabelschutzsystem.

Bei der Planung und Durchführung dieses Bauvorhabens mussten die Ingenieure und gewerblichen Mitarbeiter der Firma Matthäi Berlin besonders hohen Anforderungen gerecht werden: Während der gesamten Bauarbeiten musste der laufende Messebetrieb durchgängig aufrechterhalten werden, was eine ständige und sehr enge Abstimmung mit der Messe Berlin bedeutete.

 

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Abbrucharbeiten
• Erdarbeiten
• Entwässerungskanalarbeiten
• Landschaftsbauarbeiten
• Betonarbeiten
• Oberbauschichten aus Asphalt
• Pflasterdecken, Plattenbeläge und Einfassungen
• Umfassende Bauleistungen für Leitungsbau

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Planung
• Vermessung
• Markierungsarbeiten/Beschilderung
• Kanal- und Leitungsbau
• Garten- und Landschaftsbau
• Stahlbetonarbeiten
• Zaunbauarbeiten

Massen:

    Rückbau und Entsorgung von ca.:
10.000  m² Asphalt
20.000  m² Pflaster
 45.000  m³ Boden
    Neubau von ca.:
8.000  m² Asphalt
10.000  m² Pflaster-/Plattenbau
1.500  m Borde
700  m² Stahlbetonwand (etwa 10 m hoch, 70 m lang)
1.200  m² Grünfläche, 40 Bäume
300  m Entwässerungsrinnen
400  m SW-System
9.000  Stk. Leerrohrsystem
300  m Zaun- Doppelstabzaun
2  Stk. Stahlbetnbauwerke zur unterirdischen Versorgung des Messegeländes
 
Bausumme:
ca. 9.300.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Oktober 2017 - März 2019
Auftraggeber: 
Messe Berlin GmbH

 

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