References

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12
August 2020
Rastede | Matthäi Trimodalbau

Gleisumbau "Oldenburger Kurve", Rastede

Die Strecke 1522 von Oldenburg Hauptbahnhof nach Wilhelmshaven stellt als zweigleisige Strecke den eisenbahnseitigen Anschluss nach Wilhelmshaven und Esens dar, insbesondere aber die Schienenanbindung des Tiefwasserhafens Jade-Weser-Ports.

Zur Verbesserung der Gleisinfrastruktur und Erhöhung der erforderlichen Radsatzlasten sind im Abschnitt Oldenburg Hauptbahnhof bis zur Ortslage Neusüdende in überwiegend innerstädtischer Lage umfangrieche Baumaßnahmen zu erbringen.    

Das Unternehmen Matthäi Trimodalbau wurde im Rahmen einer Bietergemeinschaft mit der Umsetzung der Maßnahmen beauftragt. Die Arbeiten an diesem Großprojekt begannen im Januar 2020 und sollen plangemäß bis Ende des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Zu den Arbeiten zählt der Gleisumbau auf einer Streckenlänge von 13 Kilometern inklusive Packlage. Des Weiteren werden als vorbereitende und begleitende Maßnahme über 55.000 m³ Bodenabtrag erforderlich sein sowie 10.000 m³ Bodenaustausch. Weitere Maßnahmen bestehen in der Streckenertüchtigung und Entwässerung, zu denen der Einbau von rund 15.000 m² Stahlnetzen, 125.000 m² Geogittern sowie Tragschichten, Kabeltrögen und Schotter zählen. Hinzu kommen 245.000 m² Baustraßen und Plätze mit eigenem Gleisanschluss sowie die Ertüchtigung von sieben Bauwerken und 5 Bahnübergängen. Mit Ablauf des Monats Juli 2020 konnten bereits rund ein Drittel der Arbeiten abgeschlossen werden. Damit liegt das Gesamtprojekt hervorragend im Zeitplan.

    Technische Inhalte
13  km Gleisumbau Fließband incl. Packlage
55.000  m3 Bodenabtrag
10.000  m3 Bodenaustausch mit Wabenaushub
11.500  m DSV-Säulen
15.000  m2 Stahlnetze (5.500 Erdnägel bis 16 m in Böschungen)
125.000  m2 Geogitter/Vlies
35.000  m3 Tragschichten
18.000  m Entwässerung
35.000  m Kabeltröge
45.000  t Schottereinbau
245.000  m2 Baustraßen und Plätze mit eigenem Gleisanschluss
7   Bauwerke (Ertüchtigung)
5   Bahnübergänge
70.000  m2 LSW

 

 Bauzeit:
  01/2020 – 12/2025

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23
July 2020
Niedersachsen | Matthäi Wasserbau

DolWin6 UXO Waddensea – Identifikation und Bergung von Verdachtspunkten

Auch in diesem Jahr konnte die Matthäi Wasserbau GmbH & Co. KG dem Auftraggeber TenneT bei einem kurzfristig angefragtem Projekt eine professionelle und effiziente Lösung bieten. Zum Einsatz kam ein flachgängiges Arbeitsschiff, welches mit Tauch- und Bergetechnik ausgerüstet wurde. Die hohen Anforderungen an die Arbeitssicherheit sowie den Naturschutz im Nationalpark niedersächsisches Wattenmeer wurden aufgrund langjähriger Erfahrungen in ähnlichen Projekten professionell und zur Zufriedenheit des Auftraggebers umgesetzt.

1  psch.

Identifikation und Bergung von Verdachtspunkten im Watt-, Flach- und Tiefwasserbereich

Bauzeit:
Juli 2020
Bausumme:
> 100.000,00 EUR
Auftraggeber:
TenneT Offshore GmbH

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10
July 2020
Berlin | Matthäi Berlin

Neubau Schwimmstoffentsorgung KW Schönerlinde

Matthäi baut eine neue Schwimmstoffentsorgung für das Klärwerk Schönerlinde.

Wasser wird geklärt, indem es zuerst gerecht und Sand in Sandfängen abgeschieden wird. Der Sand wird geräumt, aber er ist noch nass, ein Sand-Wasser-Gemisch. Dies ist schlecht zu transportieren, und die Entsorgung ist teuer. Darum wurde so ein Gemisch früher in ein Pumpwerk geleitet und auf Sandtrockenplätze gefördert. Aber wenn eine Pumpe ausfiel, musste die Sandräumung gestoppt werden, sonst wäre die Pumpe verstopft. Daher baute man ab Ende der 1980er Sandtrockenplätze hinter einem Gefälle, über das der nasse Sand auf den Trockenplatz hinunterrutschen konnte.

In Zukunft soll es noch besser funktionieren: Die Firma Matthäi Berlin errichtet im Klärwerk Schönerlinde eine neue Schwimmstoffverladestation. Zu diesem Neubau führt Matthäi Berlin zahlreiche unterschiedliche Arbeiten durch: Erd-, Rohrleitungs-, Stahl-, Metall- und Straßenbauarbeiten.

Die neue Verladestation wird den alten Sandtrockenplatz ersetzen. Die Schwimmstoffe sollen nämlich aus den drei Sandfängen direkt in eine Verladestation geleitet werden. Diese besteht aus zwei Stahlbetonwannen mit integrierter Waage. Auf den Waagen werden Container aufgestellt, die den anfallenden Schwimmschlamm des Sandfangs aufnehmen und gleichzeitig entwässern. Sobald ein Container aufgrund der Füllung eine bestimmte Masse erreicht, wird er automatisch durch einen Fahrdienst ausgetauscht.


Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Verkehrswegebauarbeiten - Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln
• Verkehrswegebauarbeiten - Oberbauschichten aus Asphalt
• Betonarbeiten

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Abbrucharbeiten
• Entwässerungskanalarbeiten
• Druckrohrleitungsarbeiten
• Stahlbauarbeiten

    Bewegte Massen
170  m²

Abbruch vorhandener Straßenflächen (Beton und Bitumen)

150  m Ausbau von Rohrleitungen verschiedener Nennweiten und Materialien
700  m³ Bodenaushub
70  m³ Bodenabfuhr
600  m³ Bodeneinbau einschl. Kies-Sand-Gemisch
60 Stahlbeton C 35/45 für Trogbauwerk u. a.
220  m Verlegung neuer Rohrleitungen verschiedener Nennweiten und Materialien
60  m² Überdachung der Containerwaage als Stahlkonstruktion mit Trapezblechen, einschl. Dachentwässerung
150  m² Neubau Straßen (Beton und Bitumen)
    diverse Bedienstege und Treppen aus Edelstahl
    Umsetzen und Ergänzen einer Treppenanlage aus Edelstahl
   

Abfall und Entsorgung:

60   t Beton, Ziegel
1   t Kunststoff
21   t Bitumengemische
360   t Boden und Steine
5   t Gemischte Bau- und Abbruchabfälle
10   t Kompostierbare Abfälle
 
Bausumme:
419.626,58 EUR (netto)
Bauzeit:

Ende Februar bis Mitte Juli 2020
Auftraggeber:
Berliner Wasserbetriebe (BWB)
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26
June 2020
Wedding, Berlin-Mitte | Matthäi Berlin

U-Bahnhof Seestraße - U6: Grundinstandsetzung und Barrierefreier Ausbau

 

Der U-Bahnhof Seestraße liegt im Ortsteil Wedding im Bezirk Berlin-Mitte. Der Wedding war einst ein Rittersitz mit einer Mühle, 1253 gab Ritter von Kare das Dorf an das Nonnenkloster zu Spandau. Die Besitzer wechselten noch mehrfach und im Jahr 1861 wurde der Wedding dem Berliner Stadtgebiet zugeschlagen. Von da an entwickelte er sich als Industriestandort: Hier siedelten sich AEG, Siemens, Schering und andere Unternehmen an und der Bezirk wurde zum Arbeiterbezirk, zum „Roten Wedding“. Hier befinden sich auch das Universitätsklinikum Rudolf Virchow und das Deutsche Herzzentrum, außerdem die architektonisch bedeutsamen Vorstadtkirchen St. Paul und St. Nazareth. In den zwanziger Jahren entstanden im Wedding Mustersiedlungen, etwa die Friedrich-Ebert-Siedlung, das Afrikanische Viertel und die Siedlung Schillerpark.

Der U-Bahnhof Seestraße liegt unter der Müllerstraße zwischen Seestraße, Amsterdamer- und Brüsseler Straße. Er war von 1923 bis 1955 in nördlicher Richtung der Endbahnhof der Linie U6. Dann wurde der Bahnhof umgebaut und bekam breitere Bahnsteige, und seitdem fahren die Züge weiter bis Tegel.

Als Vorarbeit für die Grundsanierung hatten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zunächst Gleisverbindungen hergestellt. Damit kann der Zugverkehr während der einzelnen Bauphasen flexibler gestaltet werden. Nun setzt die ARGE U6 U-Bhf. Seestr. 1. BA den U-Bahnhof Seestraße über fünf Jahre hinweg von Grund auf instand. Das betrifft vor allem Bahnsteig, Betriebsräume und ein vorhandener Ausgang. Außerdem baut die Firma den Bahnhof barrierefrei aus, wobei es insbesondere um den Bau eines Fahrstuhlschachtes geht. Schließlich baut Matthäi Berlin auch einen ganz neuen Ausgang.

 

Zur Eigenleistung der ARGE gehören unter anderem:
Allgemeine Leistungen:

• Baustelleneinrichtung, Dokumentation und technische Bearbeitung für alle Maßnahmen des LV
• Baustelleneinrichtung Straßenbau
• Trockenbauarbeiten
• Betonerhaltungsarbeiten
• Abbrucharbeiten
• Winterbau-, Schutzmaßnahmen
• Betonarbeiten

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die ARGE Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Gerüstbauarbeiten
• Entsorgungsleistungen

Barrierefreier Ausbau
• Einbau eines Aufzuges mit zwei Haltestellen
• barrierefreier Ausbau des Bahnsteiges einschließlich Einbau Bahnsteigbelag mit integriertem Blindenleitsystem

Grundinstandsetzung
• Grundinstandsetzung des Ausgangs I/2
• Umbauten in den Betriebsräumen einschl. nutzungsfertiger Ausbau
• Bestandsdecken herrichten nach bauseitigem Abbruch
• neue Bahnsteigplatte Bahnsteig II
• Korrosionsschutzarbeiten an Bestandträgern (Stützen, Deckenträger)
• Wiederherstellung der Kappen-/Kassettendecken

Neuer Ausgang
• Neubau des Ausgangs II/2
• Verkehrssicherung
• Allgemeines zu Gewerk 081 - Betonerhaltungsarbeiten
• Spezialtiefbauarbeiten
• Mauerarbeiten
• Natursteinarbeiten
• Stahlbauarbeiten
• Abdichtungsarbeiten
• Putz- und Stuckarbeiten
• Fliesen- und Plattenarbeiten
• Estricharbeiten
• Tischlerarbeiten
• Metallbauarbeiten
• Baureinigungsarbeiten
• Maler- und Lackierarbeiten
• Korrosionsschutzarbeiten
• Bodenbelagsarbeiten
• Erdarbeiten

    Bewegte Massen
916  t Entsorgung Betonabbruch; Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik; Holz, Eisen < Z2; Abdichtung > Z2
10  t Entsorgung Abdichtungen > Z2
280  m³ Erde
590  m² Stahlbeton
857  m² Natursteinplattenbelag und - bekleidungen
9.215  kg Stahlkonstruktionen
2.782  m² Decken- und Wandputz
356  m² Fahrbahnbeläge
529  m² Gehwegbeläge

 

Bausumme:
8.000.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

(lt. Ausschreibung) Mai 2020 - Dezember 2021 (1.BA)
Auftraggeber: 
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
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26
May 2020
Berlin | Matthäi Berlin

Klein aber fein: Matthäi unterstützt Umbauten für die Dresdner Bahn

„Dresdner Bahn“ heißt eine Strecke zwischen Berlin Südkreuz und Blankenfelde. Sie ist rund 16 Kilometer lang und existiert schon seit dem Jahr 1875. Sie führt Richtung Dresden und damit gehört sie zum europäischen Bahnkorridor 7, der die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer verbindet. Außerdem bildet sie das entscheidende Verbindungsstück auf der großen Verkehrsachse nach Südosteuropa, weil sie die Anhalter Bahn als wichtige europäische Verkehrsachse in Richtung Süden entlastet.

Noch fahren hier teils S-Bahnen, teils Güterzüge im Dieselverkehr. Aber S-Bahnen und moderne elektrische Züge des Regional- und Fernverkehrs können die Strecke nicht gemeinsam nutzen, weil die S-Bahn mit Gleichstrom, und der Regional- und Fernverkehr mit Wechselstrom fährt.
Darum werden zwei neue Gleise samt Oberleitungen gebaut. Dann sollen beide die Strecke gemeinsam nutzen können. Außerdem soll sich die Fahrzeit verkürzen: Züge im Berliner Stadtgebiet zwischen Südkreuz und Lichtenrade sollen zwischen 140 und 160, und in Brandenburg sogar 200 Stundenkilometer schnell fahren können. Zwischen Berliner Hauptbahnhof und dem künftigen Flughafen BER soll man nur 20 Minuten fahren, und die Fahrzeit zwischen Berlin und Dresden soll nur noch 100 Minuten dauern.

Das Bauvorhaben ist komplex, weil die Bahn durch die Stadt führt, und weil während der Arbeiten sowohl der S-Bahn-Verkehr als auch der Güterverkehr fortgeführt werden sollen.

Außerdem bedeutet es für Anwohner und Bahnkunden Einschränkungen. Darum ist es nicht unumstritten. Umso wichtiger sind die Maßnahmen zum Schall-, Erschütterungs- und Umweltschutz sowie zur Aufrechterhaltung von S-Bahn- und auch Autoverkehr. Hierzu trägt die Firma Matthäi Berlin GmbH bei.

Die Deutsche Bahn baut für drei Jahre den Eisenbahn Übergang Bahnhofstraße in Berlin – Lichtenrade um. Da der komplette Straßenverkehr diese Hauptstraße für diese Zeit nicht mehr nutzbar ist, gibt es ein Verkehrskonzept für zwei Umleitungsstrecken.  Die Firma Matthäi Berlin ertüchtigt diese Umgehungsstraßen, indem sie alten Plattenbelag aus Kopfsteinpflaster entfernt und durch eine Asphaltfahrbahn ersetzt.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Verkehrswegebauarbeiten - Tiefbau und Oberbauschichten aus Asphalt

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Abbrucharbeiten und Verkehrssicherung

 

    Bewegte Massen
ca. 1.000  m³ Recyclingtragschicht als Unterbau
ca. 1.500  t Asphalt

 

    Abfall und Entsorgung
ca. 1.500  t Boden
ca. 300  t Bauschutt
ca. 800  t Asphalt
ca. 100  t Großpflaster

 
Bausumme:
ca. 600.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

März 2020 - Juli 2020
Auftraggeber: 
Deutsche Bahn
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07
May 2020
| Floating Homes

2 Floating Homes A-Type in Minde (DK)

Ein Wohnkonzept wird international

Schwimmende Häuser der Marke Floating Homes sind bereits an mehreren Orten in Deutschland zu finden – als Wohnobjekte, Räumlichkeiten für Events und Gastronomie sowie als exklusive Ferienhäuser auf dem Wasser.


Nun sind zwei Floating Homes A-Type fertiggestellt worden und haben in der Marina Minde, am dänischen Ufer der Flensburger Förde, ihren Liegeplatz gefunden. Floating Homes erreicht dadurch erstmals internationale Gewässer.


Ein A-Type bietet die kompakteste Bauform unter den schwimmenden Häusern. Mit einer Grundfläche von 72,5 m² und einer Wohnfläche von 46 m² dürften diese Immobilien für die meisten Käufer in die Kategorie Ferienhaus fallen. Die Besonderheit der Marina Minde besteht allerdings in der ganzjährigen Nutzung. Somit sind die Häuser als Feriendomizile, Renditeobjekte und dauerhafte Wohnsitze geeignet.


Gebaut wurden die schwimmenden Häuser an Land. Erst bei der Vereinigung des Holzrahmenaufbaus mit dem schwimmenden Stahlbetonponton wurden sie in Flensburg per Kran zu Wasser gelassen und per Schleppboot an ihren Liegeplatz in dänischen Gewässern eingeschwommen.
Detaillierte Informationen über die schwimmenden Häuser erhalten Sie auf www.floatinghomes.de

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14
April 2020
Niedersachsen-Hamburg | Matthäi Langenhagen

Fahrbahnerneuerung Horster Dreieck A1/A7 und AS Thieshope A7

Allgemein:

Das Horster Dreieck an der Grenze zwischen Niedersachsen und Hamburg ist die Verbindung der Autobahnen A7 und A1 und dient damit als ein überregional bedeutender Knotenpunkt zur Aufteilung der verschiedenen Verkehrsströme in Nord-Süd, sowie in West-Ost-Richtung.

Innerhalb dieses verkehrstechnisch sensiblen Autobahndreieck wurde die bestehende Asphaltfahrbahn auf beiden Fahrtrichtungen in mehreren Bauphasen erneuert.

Vorgabe für die Durchführung der Arbeiten war, dass die Erneuerung der direkten Verbindungsäste zwischen der A1 und der A7 jeweils nur in der Zeit von Freitag bis Sonntag gesperrt werden konnten, um die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer im Berufsverkehr auf ein Minimum zu beschränken. In diesen Bereichen wurde ein offenporiger Asphalt auf einer bituminösen Zwischenschicht hergestellt. Durch die verschiedenen Fahrbahnbreiten im direkten Übergangsbereich der beiden Autobahnen und die vertragliche Vorgabe den offenporigen Asphalt aus qualitativen Gründen ohne Längsnaht herzustellen, wurde in diesen Abschnitten der offenporige Asphalt mit drei gestaffelt fahrenden Fertigern eingebaut.

In den direkten Anschlussbereichen wurde der vorhandene Asphaltoberbau ca. 14 cm abgefräst und mit einer neuen Asphaltdecke bestehend aus 10 cm Asphaltbinder und 4 cm Asphaltdeckschicht erneuert.

Die gesamten Arbeiten konnten je Richtungsfahrbahn innerhalb von einer Kalenderwoche fertiggestellt werden.

Zeitgleich wurden die Zu- und Abfahrten beider Richtungsfahrbahnen an der A7 Anschlussstelle Thieshope erneuert. Neben umfangreichen Pflasterarbeiten im Einmündungsbereich des untergeordneten Straßennetzes wurden jeweils die Binder- und die Deckschichten abgefräst und neu hergestellt.

Diese Arbeiten wurden größtenteils parallel zu obenstehenden Arbeiten auf der jeweils nicht vom Ausweichverkehr der Sperrungen des Horster Dreiecks betroffenen Richtungsfahrbahn ausgeführt.

Die Koordination der verschiedenen Einzelmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Bauherrn führte zu einer nur minimalen Belastung für die Verkehrsteilnehmer. Weiterhin konnten die Arbeiten in allen Teilabschnitten exakt innerhalb der vorgegebenen Bauzeit fertiggestellt werden.

Massenermittlung:

ca. 4.000  m Bankette fräsen und erneuern
ca. 1.450  t Bankettmaterial Entsorgen
ca. 30.000  m² Fräsen der Asphaltbefestigung (Binder- und Deckschicht)
ca. 24.000  m² Herstellung Asphaltbinderschicht
ca. 24.000  m² Herstellung Asphaltdeckschicht SMA 8 S, d = ca. 4 cm
ca. 6.000  m² Herstellung einer bitumenhaltigen Zwischenschicht (SAMI)
ca. 6.000  m² Herstellung Offenporiger Asphalt PA 8, d = ca. 5 cm
ca. 300  m Rinne neu herstellen
ca. 300  m Bordanlage neu herstellen


Baumsumme:
1.190.000 EUR
Bauzeit:
30.08.2019 - 02.10.2019
Auftraggeber:
NLStBV Verden

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20
February 2020
Berlin | Matthäi Berlin

Matthäi Berlin saniert die historischen Laderampen am Zollspeicher Westhafen

Der Westhafen ist mit einer Fläche von 430.000 Quadratmetern der größte Berliner Hafen und einer der größten Binnenhäfen Europas. Er ist fast 100 Jahre alt und einige seiner Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Hier saniert die Firma Matthäi Berlin historische Laderampen.

Die Stadt Berlin kaufte im Jahr 1906 das Gelände des evangelischen Johannesstifts, um einen Hafen zu bauen. Baurat Friedrich Krause machte die ersten Entwürfe, er wurde auch für die Tiefbauarbeiten verantwortlich. Richard Wolffenstein gestaltete die Anlagen. Dann wurde der Hafen errichtet, das dauerte wegen des Ersten Weltkriegs von 1914 bis 1923. Man weihte die erste Ausbaustufe ein, und von 1924 bis 1927 wurde der Hafen schon erweitert. Die BEHALA (Berliner Hafen- und Lagerhaus AG) wurde gegründet und verwaltete den Betrieb, wie alle stadteigenen Häfen und Ladestraßen. Im Jahr 1936 kaufte Berlin alle Aktienanteile zurück und verwandelte die BEHALA in einen städtischen Eigenbetrieb.  Im Zweiten Weltkrieg wurde der Westhafen zum größten Teil zerstört, aber schon in den fünf Jahren nach dem Krieg wiederaufgebaut und bald wieder erweitert.

Die Firma Matthäi Berlin saniert am Gebäude Zollspeicher die historischen Laderampen. Der Zollspeicher steht an der westlichen Kaizunge des Hafens und ist nach Norden und Süden von Wasser umgeben. So liegt er etwas abseits und ist gut kontrollierbar. Das wurde so geplant und gebaut, weil hier unverzollte Importwaren bis zum Kauf gelagert wurden.

Die Firma Matthäi Berlin hat die Ausschreibung zweier Lose gewonnen. Zum Los eins gehören Hochbauleistungen, und zwar die bauliche Instandsetzung und Abdichtung der Rampen. Zum Los zwei gehören Gleis- und Tiefbauarbeiten. Weil der Zollspeicher unter Denkmalschutz steht, ist diese Sanierung eine besonders komplexe Aufgabe mit hohen Anforderungen. So führt man nach den Fachregeln die Abdichtungen an aufgehenden Bauteilen über die Abdichtungsebene hinaus. Hier aber müssen die Abdichtungen flächenbündig enden, und die Vertikalabdichtung der Außenwand endet knapp oberhalb des Grundwasserstandes von 2,10 Meter.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

Los 1:

• 175 Quadratmeter Betonsanierung nach Instandhaltungsrichtline
• Teilabbruch und Neubau von 190 Quadratmetern Stahlbetonrampendecke
• Bauwerksabdichtung vertikal von 570 Quadratmetern bituminösem, und horizontal von 650 Quadratmetern Gussasphalt
• Aus- und Einbau von 53 Metern Eisenbahnanschlussgleis
• Erdarbeiten für Vertikalabdichtung
• Aufnahme und Wiederherstellung von 600 Quadratmetern Natursteinpflaster

Los 2:

• Temporäres Entfernen von ca. 50 Metern Anschlussgleis an der Südseite des Südflügels, inkl. Prellbock
• Aus- und wieder Einbau von ca. 540 Quadratmetern Natursteinpflaster
• Freischachtung und nach bauseitiger Wiederverfüllung von 270 Metern Rampenaußenwand, mit einer Tiefe von 2,1 Metern
• Mitverlegung von Ringerder und Biltzschutzerdeinführungen

    Bewegte Massen
   

Abbruch:

420  m²
Deckschicht aus Asphaltgemisch mit ca. 5 cm, Feinbeton, Leichtbeton, Ziegelsplittbeton i.M. 11 cm dick
50  m³ Alte Stahlbetondecke
    Deckenbereiche an Fensterstürzen
    Rückbau:
215  m Rammschutzkante aus Stahl
    mehrere Treppenkonstruktionen
    Einbau:
ca. 230  m² Rampendecke
 50  m³ Beton inkl. Baustahl
 680  m²

Grundierung/Abdichtung 2k-EP

 660  m²

Asphaltnutzschicht aus Gussasphalt

249  m neues Rampenabschlussprofil
     Aufbringung:
190  m² polymervergüteter zementgebundener Reparaturmörtel
680  m² 2 zweilagige Abdichtung Polymerbitumenschweißbahn
     Herstellung:
    Korrosionsschutz an Stahlträgern
    Abdichtungsdeckschicht aus offenporigem Asphalt
249  m Rampenabschlussprofil- und Gebäudeanschlussfuge
 
Bausumme:
ca. 850.000,00 EUR (brutto)
Bauzeit:
April 2019 bis Juli 2020
Auftraggeber:
B Plus Planungs- AG
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19
February 2020
Norddeich | Matthäi Westerstede

Grundinstandsetzung des Deckwerks im Bereich Grünstrand

Hauptleistungen:

Der NLWKN und die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH Bereich Tourismus Service beauftragten die Arbeitsgemeinschaft Tell Bau GmbH und Matthäi Westerstede zur Grundinstandsetzung des Deckwerks und zur Erneuerung der Strandpromenade an der Wasserkante Ost. Dabei ist das schadhafte Deckwerk als teilverklammertes Schüttsteindeckwerk mit anschließender Betonverfüllung erneuert worden. Die Promenade wurde mit sandfarbenem Walzasphalt hergestellt und zusätzlich wurden Sitzbänke, Beleuchtung und ein taktiles Leitsystem für Sehbehinderte eingebaut. Da die Promenade um etwa 1,20 m erhöht wurde, wurde diese Höhendifferenz mit Sand ausgeglichen. Das Wattfenster und die Meeresterrasse führen als Stufenanlagen von der Promenade ins Watt und sind ebenfalls im Rahmen dieses Auftrages aus Betonfertigteilen hergestellt worden.

- Abbrucharbeiten einschließlich Entsorgung
- Erdarbeiten
- Deckwerksarbeiten
- Betonarbeiten/Betonfertigteile
- Pflasterarbeiten
- Asphaltarbeiten

Massenermittlung:

3.250  m² Abbruch vorhandenes Deckwerk
8.000  m³ Oberboden anschieben und als Bodenmiete lagern
22.000  m³ Füllsand als Geländeauffüllung liefern und einbauen
1.000  m³ Lieferung und Einbau Kleiboden
1.000  m³ Stahlspundwände einbringen
4.000  m² Vlies verlegen
3.250  m² Wasserbausteine als Schüttsteindeckwerk einbauen und verklammern
2.750  m² Schottertragschicht herstellen
2.500  m² Bituminöse Tragschicht herstellen
2.500  m² Ockerfarbene Walzasphaltdeckschicht herstellen
256  m³ Stahlbetonträger als Fertigteile für die Unterkonstruktion der Stufenanlagen liefern und einbauen
350  Stk. Sitzblockstufen als Betonfertigteile in Sichtbetonqualität liefern und einbauen
3  Stk. Bänke als Betonfertigteile in Sichtbetonqualität liefern und einbauen
1.000  m Leitungsgräben für Trinkwasserleitungen und Elektroinstallation herstellen


Bauzeit:

Mai 2019 - Oktober 2019

Auftraggeber:
Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH
Tourismus Service
NLWKN Betriebsstelle Norden-Norderney

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20
January 2020
Verden | Regrata Abbruch und Recycling

Abbruch Geschäftsgebäude Blumenwisch u. Norderstädtischer Markt

Massenermittlung:

ca. 36.000 umbauter Raum

Bauzeit:
11/2019 - 02/2020

Auftraggeber:
Stadt Verden

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