References

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10
July 2020
Berlin | Matthäi Berlin

Neubau Schwimmstoffentsorgung KW Schönerlinde

Matthäi baut eine neue Schwimmstoffentsorgung für das Klärwerk Schönerlinde.

Wasser wird geklärt, indem es zuerst gerecht und Sand in Sandfängen abgeschieden wird. Der Sand wird geräumt, aber er ist noch nass, ein Sand-Wasser-Gemisch. Dies ist schlecht zu transportieren, und die Entsorgung ist teuer. Darum wurde so ein Gemisch früher in ein Pumpwerk geleitet und auf Sandtrockenplätze gefördert. Aber wenn eine Pumpe ausfiel, musste die Sandräumung gestoppt werden, sonst wäre die Pumpe verstopft. Daher baute man ab Ende der 1980er Sandtrockenplätze hinter einem Gefälle, über das der nasse Sand auf den Trockenplatz hinunterrutschen konnte.

In Zukunft soll es noch besser funktionieren: Die Firma Matthäi Berlin errichtet im Klärwerk Schönerlinde eine neue Schwimmstoffverladestation. Zu diesem Neubau führt Matthäi Berlin zahlreiche unterschiedliche Arbeiten durch: Erd-, Rohrleitungs-, Stahl-, Metall- und Straßenbauarbeiten.

Die neue Verladestation wird den alten Sandtrockenplatz ersetzen. Die Schwimmstoffe sollen nämlich aus den drei Sandfängen direkt in eine Verladestation geleitet werden. Diese besteht aus zwei Stahlbetonwannen mit integrierter Waage. Auf den Waagen werden Container aufgestellt, die den anfallenden Schwimmschlamm des Sandfangs aufnehmen und gleichzeitig entwässern. Sobald ein Container aufgrund der Füllung eine bestimmte Masse erreicht, wird er automatisch durch einen Fahrdienst ausgetauscht.


Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Verkehrswegebauarbeiten - Oberbauschichten mit hydraulischen Bindemitteln
• Verkehrswegebauarbeiten - Oberbauschichten aus Asphalt
• Betonarbeiten

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Abbrucharbeiten
• Entwässerungskanalarbeiten
• Druckrohrleitungsarbeiten
• Stahlbauarbeiten

    Bewegte Massen
170  m²

Abbruch vorhandener Straßenflächen (Beton und Bitumen)

150  m Ausbau von Rohrleitungen verschiedener Nennweiten und Materialien
700  m³ Bodenaushub
70  m³ Bodenabfuhr
600  m³ Bodeneinbau einschl. Kies-Sand-Gemisch
60 Stahlbeton C 35/45 für Trogbauwerk u. a.
220  m Verlegung neuer Rohrleitungen verschiedener Nennweiten und Materialien
60  m² Überdachung der Containerwaage als Stahlkonstruktion mit Trapezblechen, einschl. Dachentwässerung
150  m² Neubau Straßen (Beton und Bitumen)
    diverse Bedienstege und Treppen aus Edelstahl
    Umsetzen und Ergänzen einer Treppenanlage aus Edelstahl
   

Abfall und Entsorgung:

60   t Beton, Ziegel
1   t Kunststoff
21   t Bitumengemische
360   t Boden und Steine
5   t Gemischte Bau- und Abbruchabfälle
10   t Kompostierbare Abfälle
 
Bausumme:
419.626,58 EUR (netto)
Bauzeit:

Ende Februar bis Mitte Juli 2020
Auftraggeber:
Berliner Wasserbetriebe (BWB)
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26
June 2020
Wedding, Berlin-Mitte | Matthäi Berlin

U-Bahnhof Seestraße - U6: Grundinstandsetzung und Barrierefreier Ausbau

 

Der U-Bahnhof Seestraße liegt im Ortsteil Wedding im Bezirk Berlin-Mitte. Der Wedding war einst ein Rittersitz mit einer Mühle, 1253 gab Ritter von Kare das Dorf an das Nonnenkloster zu Spandau. Die Besitzer wechselten noch mehrfach und im Jahr 1861 wurde der Wedding dem Berliner Stadtgebiet zugeschlagen. Von da an entwickelte er sich als Industriestandort: Hier siedelten sich AEG, Siemens, Schering und andere Unternehmen an und der Bezirk wurde zum Arbeiterbezirk, zum „Roten Wedding“. Hier befinden sich auch das Universitätsklinikum Rudolf Virchow und das Deutsche Herzzentrum, außerdem die architektonisch bedeutsamen Vorstadtkirchen St. Paul und St. Nazareth. In den zwanziger Jahren entstanden im Wedding Mustersiedlungen, etwa die Friedrich-Ebert-Siedlung, das Afrikanische Viertel und die Siedlung Schillerpark.

Der U-Bahnhof Seestraße liegt unter der Müllerstraße zwischen Seestraße, Amsterdamer- und Brüsseler Straße. Er war von 1923 bis 1955 in nördlicher Richtung der Endbahnhof der Linie U6. Dann wurde der Bahnhof umgebaut und bekam breitere Bahnsteige, und seitdem fahren die Züge weiter bis Tegel.

Als Vorarbeit für die Grundsanierung hatten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zunächst Gleisverbindungen hergestellt. Damit kann der Zugverkehr während der einzelnen Bauphasen flexibler gestaltet werden. Nun setzt die ARGE U6 U-Bhf. Seestr. 1. BA den U-Bahnhof Seestraße über fünf Jahre hinweg von Grund auf instand. Das betrifft vor allem Bahnsteig, Betriebsräume und ein vorhandener Ausgang. Außerdem baut die Firma den Bahnhof barrierefrei aus, wobei es insbesondere um den Bau eines Fahrstuhlschachtes geht. Schließlich baut Matthäi Berlin auch einen ganz neuen Ausgang.

 

Zur Eigenleistung der ARGE gehören unter anderem:
Allgemeine Leistungen:

• Baustelleneinrichtung, Dokumentation und technische Bearbeitung für alle Maßnahmen des LV
• Baustelleneinrichtung Straßenbau
• Trockenbauarbeiten
• Betonerhaltungsarbeiten
• Abbrucharbeiten
• Winterbau-, Schutzmaßnahmen
• Betonarbeiten

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die ARGE Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Gerüstbauarbeiten
• Entsorgungsleistungen

Barrierefreier Ausbau
• Einbau eines Aufzuges mit zwei Haltestellen
• barrierefreier Ausbau des Bahnsteiges einschließlich Einbau Bahnsteigbelag mit integriertem Blindenleitsystem

Grundinstandsetzung
• Grundinstandsetzung des Ausgangs I/2
• Umbauten in den Betriebsräumen einschl. nutzungsfertiger Ausbau
• Bestandsdecken herrichten nach bauseitigem Abbruch
• neue Bahnsteigplatte Bahnsteig II
• Korrosionsschutzarbeiten an Bestandträgern (Stützen, Deckenträger)
• Wiederherstellung der Kappen-/Kassettendecken

Neuer Ausgang
• Neubau des Ausgangs II/2
• Verkehrssicherung
• Allgemeines zu Gewerk 081 - Betonerhaltungsarbeiten
• Spezialtiefbauarbeiten
• Mauerarbeiten
• Natursteinarbeiten
• Stahlbauarbeiten
• Abdichtungsarbeiten
• Putz- und Stuckarbeiten
• Fliesen- und Plattenarbeiten
• Estricharbeiten
• Tischlerarbeiten
• Metallbauarbeiten
• Baureinigungsarbeiten
• Maler- und Lackierarbeiten
• Korrosionsschutzarbeiten
• Bodenbelagsarbeiten
• Erdarbeiten

    Bewegte Massen
916  t Entsorgung Betonabbruch; Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik; Holz, Eisen < Z2; Abdichtung > Z2
10  t Entsorgung Abdichtungen > Z2
280  m³ Erde
590  m² Stahlbeton
857  m² Natursteinplattenbelag und - bekleidungen
9.215  kg Stahlkonstruktionen
2.782  m² Decken- und Wandputz
356  m² Fahrbahnbeläge
529  m² Gehwegbeläge

 

Bausumme:
8.000.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

(lt. Ausschreibung) Mai 2020 - Dezember 2021 (1.BA)
Auftraggeber: 
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
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26
May 2020
Berlin | Matthäi Berlin

Klein aber fein: Matthäi unterstützt Umbauten für die Dresdner Bahn

„Dresdner Bahn“ heißt eine Strecke zwischen Berlin Südkreuz und Blankenfelde. Sie ist rund 16 Kilometer lang und existiert schon seit dem Jahr 1875. Sie führt Richtung Dresden und damit gehört sie zum europäischen Bahnkorridor 7, der die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer verbindet. Außerdem bildet sie das entscheidende Verbindungsstück auf der großen Verkehrsachse nach Südosteuropa, weil sie die Anhalter Bahn als wichtige europäische Verkehrsachse in Richtung Süden entlastet.

Noch fahren hier teils S-Bahnen, teils Güterzüge im Dieselverkehr. Aber S-Bahnen und moderne elektrische Züge des Regional- und Fernverkehrs können die Strecke nicht gemeinsam nutzen, weil die S-Bahn mit Gleichstrom, und der Regional- und Fernverkehr mit Wechselstrom fährt.
Darum werden zwei neue Gleise samt Oberleitungen gebaut. Dann sollen beide die Strecke gemeinsam nutzen können. Außerdem soll sich die Fahrzeit verkürzen: Züge im Berliner Stadtgebiet zwischen Südkreuz und Lichtenrade sollen zwischen 140 und 160, und in Brandenburg sogar 200 Stundenkilometer schnell fahren können. Zwischen Berliner Hauptbahnhof und dem künftigen Flughafen BER soll man nur 20 Minuten fahren, und die Fahrzeit zwischen Berlin und Dresden soll nur noch 100 Minuten dauern.

Das Bauvorhaben ist komplex, weil die Bahn durch die Stadt führt, und weil während der Arbeiten sowohl der S-Bahn-Verkehr als auch der Güterverkehr fortgeführt werden sollen.

Außerdem bedeutet es für Anwohner und Bahnkunden Einschränkungen. Darum ist es nicht unumstritten. Umso wichtiger sind die Maßnahmen zum Schall-, Erschütterungs- und Umweltschutz sowie zur Aufrechterhaltung von S-Bahn- und auch Autoverkehr. Hierzu trägt die Firma Matthäi Berlin GmbH bei.

Die Deutsche Bahn baut für drei Jahre den Eisenbahn Übergang Bahnhofstraße in Berlin – Lichtenrade um. Da der komplette Straßenverkehr diese Hauptstraße für diese Zeit nicht mehr nutzbar ist, gibt es ein Verkehrskonzept für zwei Umleitungsstrecken.  Die Firma Matthäi Berlin ertüchtigt diese Umgehungsstraßen, indem sie alten Plattenbelag aus Kopfsteinpflaster entfernt und durch eine Asphaltfahrbahn ersetzt.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Verkehrswegebauarbeiten - Tiefbau und Oberbauschichten aus Asphalt

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Abbrucharbeiten und Verkehrssicherung

 

    Bewegte Massen
ca. 1.000  m³ Recyclingtragschicht als Unterbau
ca. 1.500  t Asphalt

 

    Abfall und Entsorgung
ca. 1.500  t Boden
ca. 300  t Bauschutt
ca. 800  t Asphalt
ca. 100  t Großpflaster

 
Bausumme:
ca. 600.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

März 2020 - Juli 2020
Auftraggeber: 
Deutsche Bahn
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07
May 2020
| Floating Homes

2 Floating Homes A-Type in Minde (DK)

Ein Wohnkonzept wird international

Schwimmende Häuser der Marke Floating Homes sind bereits an mehreren Orten in Deutschland zu finden – als Wohnobjekte, Räumlichkeiten für Events und Gastronomie sowie als exklusive Ferienhäuser auf dem Wasser.


Nun sind zwei Floating Homes A-Type fertiggestellt worden und haben in der Marina Minde, am dänischen Ufer der Flensburger Förde, ihren Liegeplatz gefunden. Floating Homes erreicht dadurch erstmals internationale Gewässer.


Ein A-Type bietet die kompakteste Bauform unter den schwimmenden Häusern. Mit einer Grundfläche von 72,5 m² und einer Wohnfläche von 46 m² dürften diese Immobilien für die meisten Käufer in die Kategorie Ferienhaus fallen. Die Besonderheit der Marina Minde besteht allerdings in der ganzjährigen Nutzung. Somit sind die Häuser als Feriendomizile, Renditeobjekte und dauerhafte Wohnsitze geeignet.


Gebaut wurden die schwimmenden Häuser an Land. Erst bei der Vereinigung des Holzrahmenaufbaus mit dem schwimmenden Stahlbetonponton wurden sie in Flensburg per Kran zu Wasser gelassen und per Schleppboot an ihren Liegeplatz in dänischen Gewässern eingeschwommen.
Detaillierte Informationen über die schwimmenden Häuser erhalten Sie auf www.floatinghomes.de

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14
April 2020
Niedersachsen-Hamburg | Matthäi Langenhagen

Fahrbahnerneuerung Horster Dreieck A1/A7 und AS Thieshope A7

Allgemein:

Das Horster Dreieck an der Grenze zwischen Niedersachsen und Hamburg ist die Verbindung der Autobahnen A7 und A1 und dient damit als ein überregional bedeutender Knotenpunkt zur Aufteilung der verschiedenen Verkehrsströme in Nord-Süd, sowie in West-Ost-Richtung.

Innerhalb dieses verkehrstechnisch sensiblen Autobahndreieck wurde die bestehende Asphaltfahrbahn auf beiden Fahrtrichtungen in mehreren Bauphasen erneuert.

Vorgabe für die Durchführung der Arbeiten war, dass die Erneuerung der direkten Verbindungsäste zwischen der A1 und der A7 jeweils nur in der Zeit von Freitag bis Sonntag gesperrt werden konnten, um die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer im Berufsverkehr auf ein Minimum zu beschränken. In diesen Bereichen wurde ein offenporiger Asphalt auf einer bituminösen Zwischenschicht hergestellt. Durch die verschiedenen Fahrbahnbreiten im direkten Übergangsbereich der beiden Autobahnen und die vertragliche Vorgabe den offenporigen Asphalt aus qualitativen Gründen ohne Längsnaht herzustellen, wurde in diesen Abschnitten der offenporige Asphalt mit drei gestaffelt fahrenden Fertigern eingebaut.

In den direkten Anschlussbereichen wurde der vorhandene Asphaltoberbau ca. 14 cm abgefräst und mit einer neuen Asphaltdecke bestehend aus 10 cm Asphaltbinder und 4 cm Asphaltdeckschicht erneuert.

Die gesamten Arbeiten konnten je Richtungsfahrbahn innerhalb von einer Kalenderwoche fertiggestellt werden.

Zeitgleich wurden die Zu- und Abfahrten beider Richtungsfahrbahnen an der A7 Anschlussstelle Thieshope erneuert. Neben umfangreichen Pflasterarbeiten im Einmündungsbereich des untergeordneten Straßennetzes wurden jeweils die Binder- und die Deckschichten abgefräst und neu hergestellt.

Diese Arbeiten wurden größtenteils parallel zu obenstehenden Arbeiten auf der jeweils nicht vom Ausweichverkehr der Sperrungen des Horster Dreiecks betroffenen Richtungsfahrbahn ausgeführt.

Die Koordination der verschiedenen Einzelmaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Bauherrn führte zu einer nur minimalen Belastung für die Verkehrsteilnehmer. Weiterhin konnten die Arbeiten in allen Teilabschnitten exakt innerhalb der vorgegebenen Bauzeit fertiggestellt werden.

Massenermittlung:

ca. 4.000  m Bankette fräsen und erneuern
ca. 1.450  t Bankettmaterial Entsorgen
ca. 30.000  m² Fräsen der Asphaltbefestigung (Binder- und Deckschicht)
ca. 24.000  m² Herstellung Asphaltbinderschicht
ca. 24.000  m² Herstellung Asphaltdeckschicht SMA 8 S, d = ca. 4 cm
ca. 6.000  m² Herstellung einer bitumenhaltigen Zwischenschicht (SAMI)
ca. 6.000  m² Herstellung Offenporiger Asphalt PA 8, d = ca. 5 cm
ca. 300  m Rinne neu herstellen
ca. 300  m Bordanlage neu herstellen


Baumsumme:
1.190.000 EUR
Bauzeit:
30.08.2019 - 02.10.2019
Auftraggeber:
NLStBV Verden

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19
February 2020
Norddeich | Matthäi Westerstede

Grundinstandsetzung des Deckwerks im Bereich Grünstrand

Hauptleistungen:

Der NLWKN und die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH Bereich Tourismus Service beauftragten die Arbeitsgemeinschaft Tell Bau GmbH und Matthäi Westerstede zur Grundinstandsetzung des Deckwerks und zur Erneuerung der Strandpromenade an der Wasserkante Ost. Dabei ist das schadhafte Deckwerk als teilverklammertes Schüttsteindeckwerk mit anschließender Betonverfüllung erneuert worden. Die Promenade wurde mit sandfarbenem Walzasphalt hergestellt und zusätzlich wurden Sitzbänke, Beleuchtung und ein taktiles Leitsystem für Sehbehinderte eingebaut. Da die Promenade um etwa 1,20 m erhöht wurde, wurde diese Höhendifferenz mit Sand ausgeglichen. Das Wattfenster und die Meeresterrasse führen als Stufenanlagen von der Promenade ins Watt und sind ebenfalls im Rahmen dieses Auftrages aus Betonfertigteilen hergestellt worden.

- Abbrucharbeiten einschließlich Entsorgung
- Erdarbeiten
- Deckwerksarbeiten
- Betonarbeiten/Betonfertigteile
- Pflasterarbeiten
- Asphaltarbeiten

Massenermittlung:

3.250  m² Abbruch vorhandenes Deckwerk
8.000  m³ Oberboden anschieben und als Bodenmiete lagern
22.000  m³ Füllsand als Geländeauffüllung liefern und einbauen
1.000  m³ Lieferung und Einbau Kleiboden
1.000  m³ Stahlspundwände einbringen
4.000  m² Vlies verlegen
3.250  m² Wasserbausteine als Schüttsteindeckwerk einbauen und verklammern
2.750  m² Schottertragschicht herstellen
2.500  m² Bituminöse Tragschicht herstellen
2.500  m² Ockerfarbene Walzasphaltdeckschicht herstellen
256  m³ Stahlbetonträger als Fertigteile für die Unterkonstruktion der Stufenanlagen liefern und einbauen
350  Stk. Sitzblockstufen als Betonfertigteile in Sichtbetonqualität liefern und einbauen
3  Stk. Bänke als Betonfertigteile in Sichtbetonqualität liefern und einbauen
1.000  m Leitungsgräben für Trinkwasserleitungen und Elektroinstallation herstellen


Bauzeit:

Mai 2019 - Oktober 2019

Auftraggeber:
Wirtschaftsbetriebe der Stadt Norden GmbH
Tourismus Service
NLWKN Betriebsstelle Norden-Norderney

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20
January 2020
Verden | Regrata Abbruch und Recycling

Abbruch Geschäftsgebäude Blumenwisch u. Norderstädtischer Markt

Massenermittlung:

ca. 36.000 umbauter Raum

Bauzeit:
11/2019 - 02/2020

Auftraggeber:
Stadt Verden

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17
January 2020
Berlin-Kreuzberg | Matthäi Berlin

Matthäi baut im hoch frequentierten Bergmannkiez

Der Bergmannkiez in Kreuzberg ist über Berlin hinaus bekannt, hier gibt es alles, von der bundesweit bekannten Krimibuchhandlung bis zur Polizei, von Modegeschäften bis hin zu unzähligen Restaurants und Cafés. Hier treffen sich Einheimische und Touristen, es ist immer etwas los. An der Ostseite des Kiezes liegt die Friesenstraße, eine Wohnstraße mit Altbauten aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.

Seit Anfang 2019 wandelt sich der Bergmannkiez. Die Bergmannstraße etwa soll zu einer Begegnungszone werden, mit Bänken am Straßenrand und Stellplätzen für Fahrräder.  Und seit Februar 2019 wird im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg die Kreuzung Bergmannstraße / Zossener Straße – Friesenstraße umgestaltet. Matthäi Berlin hat in der Friesenstraße die Fahrbahn und die Gehwege erneuert. Dabei wurden über eine Strecke von etwa 550 Meter im Fahrbahnbereich das vorhandene Großsteinpflaster ausgebaut und mit Asphalt neu hergestellt. Und in den Kreuzungsbereichen wurden die Gehwege neu gepflastert.

Durch die Erneuerung der Fahrbahn in Asphaltbauweise wird der Verkehrslärm für die Anwohner deutlich reduziert. Darum wurde diese Baumaßnahme mit Mitteln der Europäischen Union und dem Land Berlin im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE) der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

926  m² Gehwegbefestigung (Mosaik, Gehwegplatten)
5.991  m² Fahrbahnbefestigung (Großsteinpflaster, etc.)
625  m Borde, Randeinfassungen herstellen
658  m 2-Reiher aus Großsteinpflaster, Randeinfassungen herstellen
3.856  m² Fahrbahn herstellen (Asphaltbefestigung)
1.246  m² Fahrbahn herstellen (Großsteinpflaster)
1.528  m² Gehwegbefestigung (Platten, Mosaik) herstellsten
516  m Randeinfassungen (Natursteinborde A1, A5) aufnehmen
15  Stk. Neueinpflanzung von Bäumen (1 Baum gerodet)


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Verkehrssicherung
• Erdbau
• Garten - und Landschaftsbau
• Tief- und Rohrleitungsbau

Bewegte Massen:

3.900  m³ Fahrbahn ausgebaut und neu hergestellt

Bausumme:

998.899,28 EUR (netto)
Bauzeit:

16. April 2018 - 30. September 2019
Auftraggeber: 
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Straßen- und Grünflächenamt
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17
January 2020
Berlin - Friedrichswerder | Matthäi Berlin

Prinzengasse beim neuen Schloss

Der Friedrichswerder ist ein Berliner Stadtteil, der zentral liegt und lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Er befindet sich im Bezirk Mitte zwischen den Straßen Unter den Linden und Spittelmarkt. Hier hat die Firma Matthäi Berlin eine traditionsreiche Straße wieder neu gebaut, die Prinzengasse, eine Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schlossneubau.

Das Quartier Friedrichswerder wurde 1658 als Stadterweiterung des mittelalterlichen Berlin angelegt. Zunächst war es ein vornehmes Wohngebiet, später wurde es ein pulsierendes Geschäftsviertel. Im Zweiten Weltkrieg und in der DDR wurden viele Gebäude zerstört, bis auf die Friedrichswerdersche Kirche. Später machten sich die Berliner Stadtplaner daran, den Friedrichswerder in der historischen Mitte Berlins zu reurbanisieren, und zwar mit „Berlin-Townhouses“ und mit der Wiederherstellung des Werderschen Marktes sowie des Schinkelplatzes vor der Bauakademie.

Die Prinzengasse wurde bei der Neubebauung des Friedrichswerder Nord im Rahmen der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“ geplant. Sie hat einen historischen Namen bekommen – hier gab es nämlich schon einmal eine Prinzengasse: Sie wurde nach dem Diplomaten und Schlosshauptmann Marquardt Ludwig Freiherr von Printzen (1675 bis 1725) benannt, dem das Eckhaus am Schinkelplatz Nr. 3 gehörte. Daher beschloss das Bezirksamt im Jahr 2006, die neue Straße auch wieder Prinzengasse zu nennen.

Die Firma Matthäi Berlin hat die befahrbare Prinzengasse sowie blockumschließende Gehwege hergestellt. Sie ist etwa 45 Meter lang und 7,5 Meter breit, die Gehwege sind insgesamt etwa 250 Meter lang und etwa 2 bis 4,5 Meter breit.


Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Aufbrucharbeiten
• Höhenanpassung vorhandener Granitborde
• Herstellung der Fahrbahn der Prinzengasse
• Herstellung von Gehwegen
• Erneuerung von Asphaltfahrbahn


Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Verkehrssicherung
• Technische Bearbeitung
• Natursteinsetzarbeiten

Bewegte Massen:

ca. 850  to Boden entsorgt
ca. 550  to Schotter eingebaut
ca. 400  m² Granitplatten (Granit) eingebaut
ca. 250  m² Mosaikpflaster (Granit) eingebaut
ca. 350  m² Großsteinpflaster (Granit) eingebaut
ca. 150  m² Asphalt fräsen und einbauen
 
Bausumme:
ca. 200.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Mai 2019 - Dezember 2019
Auftraggeber: 
DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG als Treuhändischer Entwicklungsträger des Landes Berlin für die Entwicklungsmaßnahme "Hauptstadt Berlin-, Parlaments- und Regierungsviertel"
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17
January 2020
Berlin | Matthäi Berlin

Grundinstandsetzung einer Betonbrücke

Die Sieversbrücke überquert den Teltowkanal bei km 20,74 und bildet eine wichtige innerstädtische Verbindung zwischen den Ortsteilen Steglitz und Lankwitz im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Sie wurde im Jahr 1955 erbaut und im Laufe der Jahrzehnte hat sich ihr Zustand so verschlechtert, dass der Verkehr ab dem Jahr 2009 auf 18 Tonnen in der Hauptspur und 7,5 Tonnen in der Nebenspur begrenzt war. Dies hat den Anlieger- und Durchgangsverkehr erheblich eingeschränkt.
Darum wurde im Jahr 2013 die Fa. Matthäi Berlin mit der Grundinstandsetzung der Sieversbrücke beauftragt, um eine Restnutzungsdauer des Bauwerks von etwa 30 Jahren zu erzielen.

Diese Baumaßnahme war in vielerlei Hinsicht sehr anspruchsvoll. So waren die Arbeiten außerordentlich kompliziert und komplex und verlangten viel Erfahrung. Und vor allem galt es, eine Vielzahl unterschiedlicher Gewerke zu koordinieren.

Bei der Sieversbrücke handelt es sich um eine Betonbrücke. Ein wesentliches Gewerk der Baumaßnahme stellte die Betoninstandsetzung des Bauwerkes dar. Damit auch die Untersicht der Sieversbrücke bearbeitet werden konnte, wurde über dem Wasser ein Traggerüst gebaut. Von dieser Arbeitsebene aus war es möglich, die Instandsetzung der Brückenuntersicht auszuführen und ebenso den Ersatzneubau der verschiedenen Versorgungsleitungen (Gasleitung, Wasserleitung und Kabeltrassen für Strom und Telekom) zu realisieren.

Eine Besonderheit der Sieversbrücke besteht in ihrer externen Vorspannung, was es nur sehr selten in Berlin gibt: Die vorhandenen Stabstähle befanden sich außerhalb des Bauwerkes, an der Brückenuntersicht. Diese wurden ausgebaut und durch moderne, vorgespannte Stahlseile, die über die gesamte Brückenlänge durchlaufen und ausschließlich an den Brückenenden, also an den Ufern, eingespannt sind, ersetzt.

Auf der Brückenoberseite wurden die Asphaltbeläge und die Abdichtung erneuert.
Nach der Betonsanierung wurde die Oberseite mit Epoxidharz grundiert und versiegelt und mit Schweißbahn abgedichtet. Anschließend erfolgte der Asphalteinbau über die gesamte Brückenbreite (Fahrbahn- und Kappenbereich). Das etwa 80 Meter lange Geländer wurde auf beiden Seiten ebenfalls erneuert.
Das Bauvorhaben war in verschiedene Aufträge unterschiedlicher Auftraggeber unterteilt: Der Hauptauftrag bestand in der Grundinstandsetzung der Brücke als solcher, dazu kamen der Ersatzneubau verschiedener Leitungen und Kabeltrassen. Dabei musste der Verkehr der Stadtstraße für jede Richtung einstreifig aufrechterhalten und über den jeweils anderen Überbau geführt werden.

Die Firma Matthaei Berlin koordinierte umfangreiche Verkehrsführungsmaßnahmen, Abbrucharbeiten, Betoninstandsetzungsarbeiten, Vermessungsarbeiten, Aus- und Einbau der externen Vorspannung, Herstellung neuer Stahlbetonbauteile im und am Bestand sowie komplexe Gerüstarbeiten.

Zur Eigenleistung unseres Unternehmens gehören unter anderem:

• Erneuerung der Abdichtung, Kappen sowie Brückenbeläge aus Asphalt
• Betonbau

Zusätzlich zur Eigenleistung beauftragt, koordiniert und überwacht hat die Firma Matthäi Nachunternehmer und Fremdgewerke. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem:

• Verkehrssicherung
• Betonsanierung des Tragwerks aus Beton
• Erneuerung der Vorspannung (Ersatzneubau externe Spannglieder)
• Tief- und Leitungsbau
• Metall und Geländer
• Gerüstbau

 
Bausumme:
4.400.000,00 EUR (netto)
Bauzeit:

Juli 2013 - November 2017
Auftraggeber: 
WNA Berlin (Oberbehörde: WSV des Bundes)
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